Warum lässt Ingrid Noll morden?

„Ich muss gestehen, dass es mir durchaus Freude bereitet, über perfide Rache zu schreiben.“ Solche Sätze kennt man aus dem Mund von Ingrid Noll, der berühmten Krimi-Autorin und aktuell bekanntesten Bürgerin Weinheims. Sie legt den verschmitzten und trockenen Humor an den Tag, den man aus ihren Büchern kennt.

Manchmal muss man erst in ihre jugendlich blitzenden Augen schauen, um zu erkunden, ob das jetzt Spaß oder Ernst war. Ingrid Noll als hintergründige Schriftstellerin wird in einem SWR-Film portraitiert, der wiederum aus der Feder und der Kamera der Ketscher Regisseurin Silke Abel stammt. Der 45-minütige Film trägt den Titel: „Die mörderische Welt der Ingrid Noll.“Das Team des „Runden Tisch Demografie“ in Weinheim eröffnet mit diesem Film im Kino „Modernes Theater“ am Sonntag, 15. Oktober, 11 Uhr, seine Beiträge zum diesjährigen „Filmfestival der Generationen“ der Metropolregion Rhein-Neckar.
„Dass wir diesmal einen so starken lokalen Aspekt einbringen können, freut uns sehr“, erklärt Claus Hofmann, dessen Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren den „Runden Tisch Demografie“ betreut.
Bevor der Film startet, wird Weinheims Pressesprecher Roland Kern mit Ingrid Noll und Regisseurin Silke Abel ein Gespräch führen, als weitere Gesprächspartnerin im Bunde wird die Weinheimer Nachwuchsautorin Silke Ziegler teilnehmen und sich mit der berühmten älteren Kollegin austauschen. Ingrid Noll (82) kann erzählen, dass ihre eigenen schriftstellerischen Schritte durchaus von Rückschlägen begleitet wurden. Vor wenigen Wochen hat sie ihr neues Buch „Halali“ herausgebracht; es ist schon wieder ein Beststeller.
Silke Ziegler (42) hat in den vergangenen Monaten an Bekanntheit in der Region gewonnen. Ihr bekanntestes Buch „Die Nacht der 1000 Lichter“ spielt teilweise an der Weinheimer Kerwe.
Die Gesprächsrunde beginnt im Großen Kino des „Modernen Theater“ um 11 Uhr; um 11.30 Uhr schließt sich der Film an. Einlass ist um 10.30 Uhr bei einem Sektempfang zur Kino-Matinee. Der Eintritt kostet 7 Euro.
 
Ingesamt drei Filme zeigt der Runde Tisch Demografie in der Filmfest-Woche, alle im „Modernen Theater“. Am Montag, 16. Oktober, 15 Uhr, folgt der Film „Robot und Frank“, in dem sich ein älterer Herr zunächst widerwillig mit einem Roboter beschäftigt. Dieser Beitrag wird begleitet von Schülerinnen der Helen-Keller-Schule, grundsätzlich erhalten alle Schülerinnen und Schüler freien Eintritt und eine Tüte Popcorn gratis. Bevor der Film um 15.30 Uhr startet, wird VHS-Leiterin Dr. Cristina Ricca einen Einblick in die Angebote der Volkshochschule geben. Thema: „Älter werden im digitalen Zeitalter“
Am Mittwoch, 18. Oktober, 15 Uhr, mündet die Filmfestwoche in Weinheim in die Schweizer Komödie „Die Herbstzeitlosen“, auch hier ist ein Glas Sekt im Eintrittspreis von 7 Euro inbegriffen.
 

(Erstellt am 02. Oktober 2017)

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