Museum der Stadt Weinheim

"Ein Kleinod ..." laut Gästebucheintrag 2016.

Das Museum sammelt und verwahrt Objekte zur Geschichte der Stadt und der Region.
Neben der Dauerausstellung auf ca. 1.000 qm finden regelmäßig Sonderausstellungen statt.

Über Weihnachten und Neujahr 2017/ 2018 ist geschlossen:
am Sonntag, den 24. Dezember, am Montag, den 25. Dezember sowie am Sonntag, den 31. Dezember 2017 und Montag, den 1. Januar 2018.

Eintritt   Führungen
2 Euro für Erwachsene   nach Vereinbarung (auch außerhalb der Öffnungszeiten)
Kinder und Jugendliche frei   (Kinder- und Schülergruppen 15 Euro, sonstige Gruppe 40 Euro)

Geschichte

Das Museum der Stadt Weinheim wurde 1906 als Sammlung des "Weinheimer Altertumsvereins" gegründet. Ab 1911 war die Sammlung in der damaligen Gewerbeschule, ab 1938 in der "Villa Dessauer" untergebracht. 1938 ging sie in den Besitz der Stadt Weinheim über, der Verein löste sich auf. Seit 1939 ist die Sammlung im jetzigen Gebäude in der Amtsgasse (ehemaliges Deutschordenshaus, erbaut 1710) untergebracht. 1948 wurde es als "Heimatmuseum" eröffnet, 1986 erfolgte die Umbenennung in "Museum der Stadt  Weinheim".
Nach der umfassenden Sanierung des Gebäudes 1996-1998 wird die Dauerausstellung auf vier Etagen und rund 1.000 qm präsentiert. 

Der Bereich für Sonderausstellungen befindet sich im 1. Obergeschoss und ist über eine Steintreppe gut zu erreichen.
Im Dachgeschoss ist ein großer Raum für museumspädagogische Veranstaltungen und Kindergeburtstage.


Schwerpunkte

Mammutschädel aus dem Waidsee
Vor- und Frühgeschichte v. a. mit Funden der Bronzezeit (76 Einzelstücke aus dem Nächstenbacher Depotfund) und der Merowingerzeit (u.a. Grabungsfunde aus 50 Gräbern)
Fresken aus der alten Peterskirche in Weinheim (entstanden 1250 - 1350, freigelegt 1910)
Architekturfragmente und Ausstattungsstücke aus Weinheimer Kirchen
Biedermeier- und Historismuszimmer aus dem Schloss der Grafen von Berckheim (heute Rathaus)
Handwerk und Gewerbe (u.a. Schmiede aus Rippenweier)
Bäuerliches Arbeitsgerät und bäuerlicher Hausrat sowie ein Kalb mit zwei Köpfen
Ansichten Weinheims
und seiner Umgebung (Gemälde und Grafik 18. bis 20. Jahrhundert) 


Projekt "Jüdische Spuren in Weinheim"

Die jüdische Bevölkerung Weinheims hat über Jahrhunderte das Bild unserer Stadt mitgeprägt, ihre Kultur und Wirtschaft bereichert. Diese Entwicklung der Weinheimer Geschichte und Kultur wurde im Nationalsozialismus jäh abgebrochen. Ziel des Projekts "Jüdische Spuren in Weinheim" ist es, das Leben und Wirken der jüdischen Bürger Weinheims wieder sichtbar werden zu lassen, ihre Spuren in der Stadt zu zeigen, der jüdischen Kultur Weinheims wieder ein Gesicht zu geben.
Der Förderkeis des Museums Weinheim e.V. hat diese Idee aufgegriffen, um Spenden gebeten und die Seite www.juden-in-weinheim.de gestalten und erstellen lassen. Sie wurde im November 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt und ist seit Oktober 2009 auch an einer Station im Museum einsehbar.


Mehr über den Förderkreis des Museums Weinheim e.V. erfahren Sie auf der Seite www.museum-weinheim.de

Das neue Heft "Unser Museum" 28/ 2017 ist erschienen und im Museum erhältlich.

Inhalt:
Götz Diesbach, Das Museumsjahr 2016
Claudia Buggle, Karl Hubbuch (1891-1979) und Weinheim
Rainer Gutjahr, 1848: Globalisierungsängste an der Badischen Bergstraße
Dr. Benno Lehmann, Der Weinheimer Lambert von Babo als Zeichner und Grafiker
Dietmar Matt, Die Kleintierwelt in der Weinheimer Mundart

Anschrift

Museum
Amtsgasse 2
69469 Weinheim

Tel.: 06201 / 82 - 334
Fax: 06201 / 96 20 44
museum@weinheim.de

Hinweis:
Das Gebäude ist nicht barrierefrei.


Anfahrtsplan (294 KB)


Öffnungszeiten:
Di. - Do. 14.00 - 17.00 Uhr
Sa. 14.00 - 17.00 Uhr
So. 10.00 - 17.00 Uhr

Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Sprechzeiten der einzelnen Ämter und Dienststellen.
Wir haben gleitende Arbeitszeit. Sie erreichen uns telefonisch während der Kernarbeitszeit:

Mo. - Do. 08.00 - 12.00 Uhr
und 14.00 - 17.00 Uhr
Fr. bis 13.00 Uhr