Schulterschluss für die „Hintere Mult“

Die Reihe der gemeinsamen Ziele ist lang: Erhalt und Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Wirtschaftskraft am Standort Weinheim, Standortqualität für bestehende und neue Ansiedlungen, eine stabile Steuerertragslage der Kommune – und für all das ein wirtschaftsfreundliches Umfeld.

Im Zuge der aktuellen Diskussion um die Gewerbegebietserweiterung „Hintere Mult“ im Südwesten Weinheims demonstrieren die Vertreter der Weinheimer Wirtschaft ihren Schulterschluss für den Standort Weinheim. Auf Einladung von Wirtschaftsförderer Jens Stuhrmann haben sich im Rathaus Jürgen Sattler und Manfred Müller-Jehle mit Dr. Peter Schuster von der Vereinigung Weinheimer Unternehmer (VWU) und Dirk Ahlheim von der „IG Hintere Mult“ getroffen, um weitere Maßnahmen und Kooperationen zu besprechen.
Der Bebauungsplan „Hintere Mult“ soll im März in den gemeinderätlichen Gremien eine Planungsphase weiterkommen, und die Vertreter der Wirtschaft machten gemeinsam klar, dass sie die Erweiterung des seit Jahren bestehenden Gewerbegebietes „Mult/ Olbrichtstraße“ als „kleinsten gemeinsamen Nenner“ und als alternativlos ansehen. Es gehe dabei ganz konkret um akuten Erweiterungsbedarf bestehender Firmen und um den Erhalt einiger Hundert Arbeitsplätze sowie die Schaffung von weiteren Ausbildungsstellen im gewerblichen und kaufmännischen Bereich. Diese klein- und mittelständischen Firmen, erklärte Wirtschaftsförderer Jens Stuhrmann, stünden aufgrund der guten Geschäftslage zwingend vor einer Expansion. „Wenn wir die Möglichkeiten nicht in Weinheim bieten, werden sie sich woanders umsehen und abwandern“ so Stuhrmann – „und mit ihnen das Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen, Ausbildungsstellen und Innovationskraft.“   
Dirk Ahlheim, selbst Unternehmer mit der Absicht einer Standorterweiterung in der „Hinteren Mult“, kann von Betrieben berichten, die aus anderen Kommunen bereits Angebote haben. Er sagt: „Gewerbeentwicklung zu ermöglichen, ist nicht nur ein Wirtschaftsthema, es ist vor allem auch sozial, familienfreundlich und ökologisch, Arbeitsplätze am Ort zu bieten und zu schaffen.“ Manfred Müller-Jehle vom Gewerbeverein kann ergänzen, dass es vor fünf Jahren nach der Bürgerentscheid-Ablehnung des Gewerbegebietes „Breitwiesen“ bereits Verlagerungen von Arbeitsplätzen gegeben habe. „Das darf sich nicht fortsetzen, denn das wäre schädlich für die Infrastruktur der ganzen Stadt“, fürchtet er. In den nächsten Wochen will die „Allianz für einen dynamischen und nachhaltigen Wirtschaftsstandort“ weitere Informationsarbeit leisten, um Kommunalpolitik und Bevölkerung sachlich in die Fragen der weiteren Gewerbeentwicklung einzubinden.

(Erstellt am 08. Februar 2018)

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