Friedrich-Realschule steht Modell

Berufsorientierung wird von einem starken Kooperationsteam betreut – Positives Fazit der Akteure

An der Friedrich Realschule in Weinheim gibt es ein starkes Unterstützungssystem, das den Übergang von der Schule in den Beruf und in die weiterführende Schule begleitet. Hierbei handelt es sich um das Kooperationsteam zur Berufsorientierung, kurz KoopBors-Team, das aus Vertreterinnen der Schule, der Bundesagentur für Arbeit und der Kommune (Regionale Jugendagentur Job Central, Bildungsbüro Weinheim/ Integration Central) besteht. Neben Mannheim mit vier Schulen ist Weinheim mit der Friedrich-Realschule Modellstandort im Schulamtsbezirk Weinheim. Bei einem Netzwerktreffen blickten die Akteure jetzt auf den bisherigen Prozess zurück und zogen eine erste Bilanz: Was hat sich seit Beginn von IBOSEK I verändert? Wie sind Sie dabei vorgegangen? Welche Herausforderungen und Stolpersteine gab es? Welche Gelingfaktoren trugen zum Erfolg bei?Ihr Fazit: Seit 2015 hat das Kooperationsteam im Rahmen des Projekts „Intensive Berufsorientierung in der Sekundarstufe I- kurz „IBOSek I““ viele Entwicklungen angestoßen und passende Strukturen aufgebaut. Es gehört als Teilprojekt zum Modellversuch zur Neugestaltung des Übergangs Schule-Beruf in Baden Württemberg.

Alle Beteiligten sind sich darin einig, dass es sich um ein wichtiges Projekt handelt und dass es sehr positive Wirkungen auf die Schule, die beteiligten Schüler und Familien und auf die Kooperation der Schule mit den außerschulischen Partnern hat. Die Schule erhält zunehmend ein umfassendes Berufscurriculum, das mit den außerschulischen Partnern Agentur für Arbeit, Job Central und Bildungsbüro/Integration Central weiterentwickelt wurde und von diesen umgesetzt wird. Dieses wissen sie zu schätzen. Jugendberufshelferin Insa Bobic von Job Central sagt: „Es ist ein schönes Gefühl, beteiligt zu werden und mitgestalten zu dürfen. Das ist nicht selbstverständlich, motiviert daher sehr und treibt an!“

Das stärke wiederum die Schule. Auch werde die Beteiligung der Eltern ernst genommen: Sie lernen das Unterstützungssystem durch die zahlreichen Informations- und Beratungsangebote immer besser kennen und entwickeln ein breiteres Verständnis für eine frühzeitige Auseinandersetzung mit der beruflichen Vorbereitung und Orientierung. Zum KoopBors-Team gehören: Konrektorin Isabel Haist, Lehrerin Julia Schulz, Schulsozialarbeiterin Judith Iwanowitsch, BerufsberaterinAndrea Oberste-Lehn, Jugendberufshelferin Insa Bobic´ und die Elternberaterin Halise Yüksel. Das Projekt wurde seitens der Kommune koordiniert vom Bildungsbüro/Integration Central, dort von Ceylan Firat Tulaz.

Für die kommunale Koordinierung und praktische Unterstützung der Modellschule stellt die Bildungsregion Weinheim Ressourcen vom Bildungsbüro/Integration Central bereit. Das wird auch nach Projektende der Fall sein. Darüber freut sich das „KoopBors-Team“ sehr. Konrektorin Haist: “ Das ist wirklich die beste Unterstützung, die eine Schule haben kann bei der Umsetzung dieser Aufgabe. Auch die Wertschätzung seitens der Kommune, das damit zum Ausdruck kommt, freut und motiviert uns sehr“. Dadurch können wichtige Ergebnisse und Erkenntnisse so auf andere Schulen übertragen werden. Firat Tulaz: „Gleichzeitig gibt es kein Einheitsmodell, das zu jeder Schule passt. Vielmehr werden die Schulen dabei unterstützt, ihren eigenen Weg in der Umsetzung und Weiterentwicklung zu gehen“.

(Erstellt am 10. Juli 2017)

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