Wenn sich Generationen ergänzen

Foto: Roland Kern

Bildungsbüro organisierte konstruktiven Workshop von Jung und Alt im Werner-Heisenberg-Gymnasium

Wie leben wir einmal zusammen, wenn die Alten immer älter (und mehr) werden und die Jungen immer weniger? Es ist eine Zukunftsfrage, insbesondere für Kommunen, in denen das Leben gelebt wird. Das Bildungsbüro Weinheim/Integration Central widmete sich jetzt diesen Fragen im Rahmen eines „Generationenworkshops“ im Werner-Heisenberg-Gymnasium. Schülerinnen und Schüler entwickelten Seite an Seite mit lebensreifen Herrschaften der Stadtgesellschaft Ideen, viele von ihnen kennt man als engagierte Bürgerinnen und Bürger. Beim Ablauf wurden Alt und Jung von Ronja Kitzenmaier und Konstantin Proske vom Statistischen Landesamt und dem Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg unterstützt. Nach drei Stunden Ideensammlung stellten die Workshop-Teilnehmer beider Generationen dann Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und Rektorin Gabriele Franke die Ergebnisse vor. Die Bandbreite war groß und reichte von der digitalen Veranstaltungs- und Verabredungs-App, bei deren Programmierung der Computerclub helfen will, bis zum sehr analogen Tennis-Doppel „Alt und Jung“.

Aber es gibt offensichtlich auch Bedarfe, die beide Generationen miteinander verbindet: Mehr Mobilität durch öffentliche Verkehrsmittel zum Beispiel, oder mehr Orte mit offenen Angeboten als Begegnungsstätten für Junge, Alte und Migranten. Der Jugendgemeinderat wurde als „Ankerpunkt“ vieler Ideen ins Spiel gebracht. „Kino, gemeinsame Ausflüge, Kuchen essen gehen und sich auf sportlicher Ebene miteinander messen“, so lauteten weitere Vorschläge. Nach dem Workshop war man sich einig: Es ist ein weiter Weg, bis Jung und Alt wirklich an einem Strang ziehen – aber man hat sich in Weinheim wenigstens auf diesen Weg gemacht:
Wozu auch Zitat von Johann Wolfgang von Goethe passt, das Konstantin Proske gefunden hate: „In der Jugend die Vorzüge des Alters gewahr zu werden und im Alter die Vorzüge der Jugend zu erhalten ist beides ein Glück.“

(Erstellt am 05. Februar 2018)

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