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Amt für Touristik, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit
- Tourismus / Stadtmarketing -
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69469 Weinheim

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Fax: 06201 / 82 - 619
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AGBs für Gästeführungen

Vermittlungs- und Vertragsbedingungen für Gästeführungen

Sehr geehrte Gäste,

die nachfolgenden Vertragsbedingungen regeln einerseits das Rechtsverhältnis zwischen dem Stadt- und Tourismusmarketing Weinheim e. V. – nachstehend „STMW“ abgekürzt - und Ihnen, dem „Gast“ bzw. dem Auftraggeber der Gästeführung in Bezug auf die Vermittlung der angebotenen Führungen, andererseits das Rechtsverhältnis zwischen dem Gast und dem vom STMW vermittelten Gästeführer. Sie werden, soweit rechtswirksam einbezogen, Inhalt des Dienstleistungsvertrags, der im Falle ihrer Buchung zwischen Ihnen und dem Gästeführer zustande kommt. Lesen Sie bitte diese Bedingungen aufmerksam durch.


1. Stellung des STMW und des Gästeführers; anzuwendende Rechtsvorschriften

Der STMW ist ausschließlich Vermittler des Vertrages zwischen dem Gast bzw. dem Auftraggeber der Führung und dem ausführenden Gästeführer. Der STMW haftet daher nicht für Leistungen, Personen- oder Sachschäden im Zusammenhang mit der Führung. Eine etwaige Haftung des STMW aus dem Vermittlungsverhältnis bleibt hiervon unberührt.


2. Vertragsschluss, Stellung eines Gruppenauftraggebers

2.1. Mit seiner Buchung, die mündlich, schriftlich, per Fax, per E-Mail oder über das Internet erfolgen kann, bietet der Gast bzw. der Auftraggeber dem jeweiligen Gästeführer (vertreten durch den STMW als rechtsgeschäftlichen Vertreter) den Abschluss eines Dienstleistungsvertrages auf der Grundlage der Leistungsbeschreibung für die jeweilige Führung und dieser Vertragsbedingungen verbindlich an.

2.2. Der Dienstvertrag über die Gästeführung kommt durch die Bestätigung zustande, welche der STMW als Vertreter des Gästeführers vornimmt. Sie bedarf keiner bestimmten Form. Bei Buchungen durch Gruppen und Firmen wird der STMW im Regelfall, ausgenommen bei sehr kurzfristigen Buchungen, eine schriftliche Ausfertigung der Buchungsbestätigung übermitteln. Bei verbindlichen telefonischen Buchungen ist die Rechtswirksamkeit des Vertrages unabhängig vom Zugang der schriftlichen Ausfertigung der Buchungsbestätigung und einer etwa vereinbarten Vorauszahlung.

2.3 Der STMW weist darauf hin, dass nach den gesetzlichen Vorschriften (§ 312g Abs. 2 Satz 1 Ziff. 9 BGB) bei Verträgen über Gästeführungen als Verträge über Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen, die im Fernabsatz (Briefe, Kataloge, Telefonanrufe, Telekopien, E-Mails, über Mobilfunkdienst versendete Nachrichten (SMS) sowie Rundfunk und Telemedien) abgeschlossen wurden, kein Widerrufsrecht besteht sondern lediglich die gesetzlichen Regelungen über die Nichtinanspruchnahme von Dienstleistungen (§ 611 ff., 615 BGB) gelten (siehe hierzu auch Ziff. 5. und 6. dieser Vertragsbedingungen). Ein Widerrufsrecht besteht jedoch, wenn der Vertrag nicht im Fernabsatz, jedoch außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen worden ist, es sei denn, die mündlichen Verhandlungen, auf denen der Vertragsschluss beruht, sind auf vorhergehende Bestellung des Verbrauchers geführt worden; im letztgenannten Fall besteht ein Widerrufsrecht ebenfalls nicht. 


3. Ersetzungsvorbehalt

3.1. Soweit keine anderen Vereinbarungen ausdrücklich getroffen wurden, ist die Durchführung der Gästeführung nicht durch einen bestimmten Gästeführer geschuldet. Vielmehr obliegt die Auswahl des jeweiligen Gästeführers, nach Maßgabe der erforderlichen Qualifikation, dem STMW. Angaben zur Dauer von Führungen sind Circa-Angaben.

3.2. Auch im Falle der Benennung oder ausdrücklichen Vereinbarung eines Gästeführers bleibt es dem STMW vorbehalten, diesen im Falle eines zwingenden Verhinderungsgrundes (insbesondere wegen Krankheit) durch einen anderen, geeigneten und qualifizierten Gästeführer zu ersetzen.


4. Preise und Zahlung

4.1. Die vereinbarten Preise schließen die Durchführung der Gästeführung und zusätzlich ausgeschriebener oder vereinbarter Leistungen ein.

4.2. Soweit nichts anderes, insbesondere im Hinblick auf eine Anzahlung oder Vorauszahlung, vereinbart ist, ist die vereinbarte Vergütung mit Beginn der Gästeführung in bar zahlungsfällig. Schecks oder Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Erfolgt im Einzelfall eine Bezahlung auf Rechnungsstellung nach der Gästeführung, so fällt hierfür ein Bearbeitungsentgelt von € 3,- an.

4.3. Bei Gästeführungen, die Eintrittskarten und/oder Verpflegungs- oder Getränkeleistungen einschließen, ist der gesamte Preis entsprechend mündlicher oder telefonischer Mitteilung der Bankverbindung, vor der Führung zahlungsfällig.

4.4. Soweit der Gästeführer zur Erbringung der vereinbarten Leistungen bereit und in der Lage ist und kein gesetzliches oder vertragliches Zurückbehaltungsrecht des Gastes bzw. des Auftraggebers begründet ist, besteht ohne vollständige Bezahlung vor Beginn der Führung kein Anspruch auf die vereinbarten Leistungen.


5. Nichtinanspruchnahme von Leistungen

5.1. Nimmt der Gast bzw. der Auftraggeber die vereinbarten Leistungen, ohne dass dies vom Gästeführer oder dem STMW zu vertreten ist, ganz oder teilweise nicht in Anspruch, obwohl der Gästeführer zur Leistungserbringung bereit und in der Lage ist, so besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen.

5.2. Für die vereinbarte Vergütung gilt die gesetzliche Regelung (§ 615 S. 1 und 2 BGB):  Die vereinbarte Vergütung ist zu bezahlen, ohne dass ein Anspruch auf Nachholung der Gästeführung besteht. Der Gästeführer hat sich jedoch auf die Vergütung ersparte Aufwendungen anrechnen zu lassen sowie eine Vergütung, die er durch eine anderweitige Verwendung der vereinbarten Dienstleistungen erlangt oder zu erlangen böswillig unterlässt.


6. Kündigung und Rücktritt durch den Gast, bzw. den Auftraggeber

6.1. Der Gast bzw. der Auftraggeber kann den Auftrag nach Vertragsabschluss gegenüber dem STMW bis zu 72 Stunden vor dem vereinbarten Leistungsbeginn kostenfrei kündigen. Die Kündigung bedarf keiner bestimmten Form. Eine schriftliche Kündigung wird jedoch dringend empfohlen.

6.2. Soweit der Gästeführer zur Erbringung der vertraglichen Leistungen bereit und in der Lage war und die Kündigung nicht von ihm, bzw. dem STMW zu vertreten ist, sind der Gast bzw. der Auftraggeber verpflichtet, im Falle einer Kündigung bzw. eines Rücktritts innerhalb 72 Stunden vor dem vereinbarten Leistungsbeginn ein pauschales Bearbeitungsentgelt von € 40,- pro Führer und Führung zu bezahlen. Dem Gast bzw. dem Auftraggeber bleibt es unbenommen, dem Gästeführer bzw. dem STMW nachzuweisen, dass Ihnen durch die Kündigung keine, bzw. wesentlich geringere Aufwendungen als das geltend gemachte Bearbeitungsentgelt entstanden ist. Im Fall eines solchen Nachweises sind der Gast bzw. der Auftraggeber nur zur Bezahlung des geringeren Betrages verpflichtet.


7. Haftung des Gästeführers und des STMW, Versicherungen

7.1. Für die Haftung des STMW wird auf 1.2 dieser Bedingungen verwiesen.

7.2. Der Gästeführer haftet nicht für Leistungen, Maßnahmen oder Unterlassungen von Verpflegungsbetrieben, Einrichtungen, Trägern von Sehenswürdigkeiten oder sonstigen Angeboten, die im Rahmen der Führung besucht werden, es sei denn, dass für die Entstehung des Schadens eine schuldhafte Pflichtverletzung des Gästeführers ursächlich oder mitursächlich war.

7.3  Dem Gast bzw. dem Auftraggeber wird der Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung ausdrücklich empfohlen.


8. Führungszeiten, Obliegenheiten des Gastes

8.1. Der Gast bzw. der Gruppenauftraggeber ist gehalten, bei der Buchung oder rechtzeitig vor dem vereinbarten Termin der Führung eine Mobilfunknummer anzugeben, unter der, im Falle außergewöhnlicher Ereignisse, Kontakt aufgenommen werden kann. Der STMW wird dem Gast bzw. einer benannten Person im Regelfall ebenfalls eine entsprechende Mobilfunknummer des ausführenden Gästeführers mitteilen.

8.2. Vereinbarte Führungszeiten sind pünktlich einzuhalten. Sollte sich der Gast verspäten, so ist er verpflichtet, diese Verspätung dem Gästeführer spätestens bis zum Zeitpunkt des vereinbarten Beginns der Führung mitzuteilen und den voraussichtlichen Zeitpunkt des verspäteten Eintreffens zu benennen. Der Gästeführer kann einen verspäteten Beginn der Führung ablehnen, wenn die Verschiebung objektiv unmöglich oder unzumutbar ist, insbesondere wenn dadurch Folgeführungen oder anderweitige zwingende geschäftliche oder private Termine des Gästeführers nicht eingehalten werden können. Verschiebungen von mehr als 30 Minuten berechtigen den Gästeführer generell zur Absage der Führung. Bei verspätetem Beginn wird - nach Entscheidung des Gästeführers - die Führung entweder um den Zeitraum der Verspätung verkürzt oder die Führung gegen mit dem Gästeführer zu vereinbarenden Aufpreis in voller Länge durchgeführt.

8.3. Der Gast bzw. der Beauftragte des Gruppenauftraggebers ist verpflichtet, etwaige Mängel der Führung und der vereinbarten Leistungen sofort gegenüber dem Gästeführer anzuzeigen und Abhilfe zu verlangen. Etwaige sich aus mangelhaften oder unvollständigen Leistungen des Gästeführers ergebenden Ansprüche entfallen nur dann nicht, wenn diese Rüge unverschuldet unterbleibt.

8.4. Zu einem Abbruch bzw. einer Kündigung der Führung nach Beginn der Führung ist der Gast bzw. der Auftraggeber nur dann berechtigt, wenn die Leistung des Gästeführers erheblich mangelhaft ist und diese Mängel trotz entsprechender Mängelrüge nicht abgestellt werden. Im Falle eines nicht gerechtfertigten Abbruchs bzw. einer Kündigung besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.


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