Klimaschutzkonzept

Als Grundlage für eine zielgerichtete Klimaschutzpolitik hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 17.07.2013 das von der Fa. EEB Enerko erarbeitete Klimaschutzkonzept für die Stadt Weinheim zur Kenntnis genommen und die Verwaltung aufgefordert, konkrete Umsetzungsschritte zur Entscheidung vorzulegen. Zugleich hat sich der Gemeinderat zu dem vom Runden Tisch Energie entwickelten Leitbild (207 KB) zur "Energiewende in Weinheim" bekannt.

Die Kurz- (6,1 MB) und  die Langfassung (10,3 MB) des Klimaschutzkonzepts können Sie hier einsehen. 

Das Klimaschutzkonzept bilanziert die Entwicklung des Energiebedarfs und der CO2-Emissionen aus den Bereichen Energieversorgung, Gebäude und Verkehr seit 1990. Kernbestandteil ist ein umfangreicher Maßnahmenkatalog. Er zeigt auf, in welchen Handlungsfeldern die Stadtverwaltung allein oder in Zusammenarbeit mit anderen Akteuren den Klimaschutz auf lokaler Ebene voranbringen kann. Insgesamt werden 46 Maßnahmen in den Handlungsfeldern Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Verkehr und übergeordnete Maßnahmen vorgeschlagen. Diese Maßnahmen werden hinsichtlich CO2-Vermeidung, Investitionskosten, Wirtschaftlichkeit, Kosten-Nutzen-Relation, Aufwand für die Stadt, regionaler Wertschöpfung und regionalem Bezug sowie Multiplikatorenwirkung bewertet. Abschließend wird prognostiziert, wie sich der Energiebedarf und der CO2-Ausstoß nach Umsetzung dieser Maßnahmen in Weinheim bis zum Jahr 2030 entwickelt.

Klimaschutz kann nur erfolgreich sein, wenn die Akteure einschließlich der Bürger sich mit den Zielen identifizieren, die erforderlichen Maßnahmen als sinnvoll anerkennen und für deren Umsetzung eintreten. Daher wurde das Klimaschutzkonzept unter breiter Beteiligung der Öffentlichkeit erstellt. Vor rund 50 Bürgern erläuterte EEB Enerko in der Auftaktveranstaltung am 19.07.2012 die Vorgehensweise zur Erstellung des Gutachtens. Am 14.01.2013 präsentierte EEB Enerko die Bestandsaufnahme zur Energie- und CO2-Bilanz sowie die Prognose zur Entwicklung dieser Werte bis 2030. In drei Arbeitsgruppen konnten wiederum rund 50 Interessierte, darunter Vertreter des Runden Tischs Energie, der Wohnungswirtschaft, des Gewerbes, der Verkehrsbetriebe, der Energiewirtschaft, des Gemeinderats und der Verwaltung mögliche Maßnahmen zum Klimaschutz in einer Ideenschmiede bewerten. Am 14.03.2013 wurden die Maßnahmensteckbriefe nochmals diskutiert.

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