Klug investieren für günstiges Wohnen

Es ist eines der großen kommunalen Themen der nächsten Jahre: Günstigen Wohnraum bereitzuhalten. Die Stadt Weinheim geht das Problem an und wird  in den nächsten  Jahren kommunale Mietwohnungsblöcke in der Mannheimer Straße sanieren – oder auch neu bauen. Der Tenor im Ausschuss für Technik und Umwelt am Mittwochabend war klar: Wohnraum muss erhalten bleiben.

Allerdings gab es keine Empfehlung, welches von zwei maroden Gebäude Priorität bekommen soll. Auch die Frage, ob ein Neubau oder eine Sanierung besser ist, soll im Gemeinderat nochmals erörtert werden, wenn weitere Informationen vorliegen. Das wird aber nicht in wenigen Tagen möglich sein. Deshalb soll der Gemeinderat darüber erst im Dezember entscheiden, nicht schon am 14. November wie ursprünglich geplant.
In der ATU-Sitzung wurde deutlich formuliert, dass eine Sanierung der durchaus stadtbildprägenden Mietshäuser am Stadteingang auch einen optischen Aspekt hat. Die fast 100-jährigen Gebäude gelten als eine „Visitenkarte“ für einfahrende Auto- und Straßenbahnfahrer, auch wenn sie in die Jahre gekommen sind.
 
Insgesamt  gehören der Stadt in der Mannheimer Straße die Mietwohnungs-Blöcke der Hausnummern 14 bis 24. Das Amt für Immobilienwirtschaft hatte im vergangenen  Jahr bei einem Fachbüro eine Machbarkeitsstudie über die Sanierbarkeit in Auftrag gegeben. In einer ersten Einschätzung hielt man eine Sanierung nur in den Häusern 22 bis 24 für sinnvoll, beim Rest (Hausnummern 14 bis 20) wäre ein Abriss und Neubau nur unwesentlich teurer (ca. 6,1 Millionen Euro gegenüber 5,7 Millionen Euro), hieß es. Die Gebäude stammen aus den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts. Ingenieure des Büros
 
„Aenergen“ stellten die Untersuchung im Ausschuss vor. Nach der Sanierung spare man einen Energiebedarf von mehr als 40 Prozent, bei einem Neubau sei die energetische Bilanz noch besser. Im Ausschuss wurden dann weitere Varianten angesprochen und diskutiert. Möglicherweise könnte es auch sinnvoll sein, im Bereich der Hausnummern 22 bis 24 einen Neubau vorzusehen, weil dort mehr Fläche zu Verfügung steht. Andererseits wurde angeregt zu prüfen, ob nicht das Gebäude 14 bis 24 mit seiner ansprechenden Fassade erhalten bleiben könnte. Das alles soll nun von „Aenergen“ bis zur Dezember-Sitzung des Gemeinderates geprüft und möglichst entscheidungsreif vorgelegt werden.

(Erstellt am 07. November 2018)

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