Gelberg-Schule ist jetzt wie neu

Die Grundschule in Lützelsachsen ist runderneuert ins Schuljahr gestartet – Die Stadt hat nochmal rund eine Million Euro investiert

Ferienzeit ist Bauzeit an den Weinheimer Schulen, das hat Tradition und macht Sinn. Denn ohne Kinder und Schulbetrieb baut es sich eben leichter, vor allem störungsfreier. Als die Weinheimer Schülerinnen und Schüler am Montag aus den Ferien – und einige aus langer Coronapause – zurückgekommen sind an die Schulbänke, war einiges neu. Die Hochbauabteilung des Amtes für Immobilienwirtschaft der Stadt Weinheim nutzt die unterrichtsfreie Zeit traditionell für Reparaturen, Sanierungen und Ausbauarbeiten.

Am meisten hat sich nochmal die Hans-Joachim-Gelberg-Grundschule in Lützelsachsen verbessert. Dort finden seit Jahren Ausbau- und Sanierungsarbeiten statt. Das war auch erforderlich, weil Lützelsachsen am stärksten von allen Weinheimer Ortsteilen wächst und immer mehr Kinder ans Schulhaus klopfen. Nach einer Erweiterung, die vor zwei Jahren abgeschlossen war, stand nun die Bestandssanierung auf dem Programm. Interessant dabei: Quasi in einem Zug wurde das Gebäude mit einer neuen Lüftungsanlage versorgt – die Pläne gab es schon vor Corona, die Umsetzung wurde dadurch aber umso wichtiger.

Neue Fensterfronten, einschließlich Jalousien, die automatisch bei Sturm wieder hochfahren, sonst aber zusätzlich für Kühlung sorgen, wirken sich bestens auf das Raumklima in den Klassenzimmern aus. Hinzu kommt in jedem Raum eine neue Lüftungsanlage. Ihr Einbau wurde schon vor Corona geplant, doch jetzt ist sie doppelt wertvoll. „Die Lüftung versorgt den Raum mit Frischluft und saugt zugleich verbrauchte Luft ab“, erläuterte Architekt Steffen Seiferheld bei einer Gebäudebegehung vor dem Start ins neue Schuljahr. Vom gelungenen Werk sind Peter Zschippig, Leiter der Hochbauabteilung der Stadt, und Cornelia Lauinger, Leiterin des Amtes für Immobilienwirtschaft, ebenso angetan wie von der schnellen Abwicklung. Zschippig: „Ursprünglich hatten wir die Herbstferien als Abschluss der Arbeiten eingeplant. Nun klappt es sogar schon pünktlich zum Ende der Sommerferien.“

Insgesamt wurden 13 größere Räume, davon zwölf Klassenräume, die Toiletten und kleinere Räume in insgesamt vier Bauabschnitten seit den Herbstferien 2019 komplett saniert. Außerdem erhielt die gesamte Schule ein neues Schulnetzwerk mit einer Leistung von 200 MBit. Die Gesamtkosten von rund einer Million Euro wurden eingehalten. Die Stadt erhielt Landeszuschüsse aus dem Schulbausanierungsprogramm. So hält die Digitalisierung Einzug in die Lützelsachsener Grundschule. „Auch für uns ist manches noch Neuland, aber wir arbeiten uns alle ein und freuen uns natürlich über diese tolle Ausstattung für den Unterricht“, sagt Petra Waible, seit 2016 Leiterin der Hans-Joachim-Gelberg-Schule. 22 Lehrkräfte unterrichten dort rund 280 Schülerinnen und Schüler.

Auch am Heisenberg-Gymnasium waren Ferienarbeiten erforderlich. erläuterte Architekt Steffen Seiferheld die aufwendigen Absturzsicherungen am Dach der 9,5 Meter hohen Schulturnhalle. Rund um das Dach wurden, entsprechend neuen Sicherheitsbestimmungen, 280 Meter Geländer angebracht. Auch die gewölbten Lichtbänder der Sporthalle wurden gegen Absturzgefahr bei Dacharbeiten gesichert. Kosten: 156 000 Euro.

(Erstellt am 15. September 2020)

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