Corona entspannt die Baupreise

Es gibt tatsächlich Begleiterscheinungen der Corona-Pandemie, die für die Kommunen durchaus erfreulich sind. Die Abkühlung des Baubooms mit ständig steigenden Baukosten ist eine solche Begleiterscheinung. Daher kommt es, dass die Sanierung des städtischen Wohnblocks in der Mannheimer Straße vielleicht günstiger werden könnte als zunächst befürchtet.

Denn fast alle Arbeitsvergaben, die der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung (ATUS) für die anstehende Sanierung am Mittwoch im Zuge der ersten Gremiumssitzung nach der Sommerpause beschlossen hat, lagen unterhalb der ersten Schätzung. Wenn sich alles so umsetzen lässt, spart die Geld im Verhältnis zur ersten Kostenschätzung sogar Geld. Insgesamt handelte es sich um Auftragsvergaben in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro.
Eingangs der Sitzung hatte Oberbürgermeister Manuel Just die politische und städtebauliche Bedeutung der Wohnblocks an der Mannheimer Straße betont. Denn dort will die Stadt nach wie vor günstigen und sozial abgefederten Wohnraum anbieten.
Unter anderem geht es um Abbrucharbeiten (rund 208 404 Euro), Rohbauarbeiten (328 768 Euro), Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten (169 558 Euro), Zimmerer- und Holzbauarbeiten (118 487 Euro), Abwasser-, Wasser-, Gas- und Lufttechnische Anlagen (436 418 Euro), Wärmeversorgungsanlagen (214 111 Euro), Elektroarbeiten (191 643 Euro) und Gerüstarbeiten (112 602 Euro). Mit der Planung der Sanierung des markanten Wohngebäudes an der Mannheimer Straße ist das Architekturbüro Weber & Partner beauftragt.
Im ATUS ging es um weitere Arbeitsvergaben bei Brücken, die dringend erneuert werden müssen. Schon in den nächsten Tagen sollen die Arbeiten an der Straßenüberführung am Sportplatz in Sulzbach über den Neugraben beginnen. Die Erd-, Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie die Bauwerksabdichtung und die Geländer- und Asphaltarbeiten belaufen sich auf 241 647 Euro. Ähnlich sieht es mit der Straßenüberführung Zufahrt Pumpwerk Ofling über den Landgraben aus. Die Angebotssumme liegt bei 240 704 Euro.

(Erstellt am 16. September 2020)

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