NEU: YOUmatter-Magazin#1 für Weinheimer Schüler*innen

"Corona macht kreativ und setzt ungeahnte Kräfte frei!" Das gilt auch im sowieso schon quirligen und gut vernetzten Weinheim. Innerhalb kürzester Zeit haben die Weinheimer Schulen, Jugendhilfe- und Bildungskettenakteure unter Federführung von Sven Holland von den Weinheimer Jugendmedien das neue Schüler*innen-Magazin#1 entwickelt und produziert. Das print-Magazin geht jetzt an alle Weinheimer Schüler*innen der Klassenstufen 5-9. So halten die Schulen und ihre außerschulischen Partner Kontakt zu den Schüler*innen, auch zu denen, die nicht oder selten online sind. Acht der insgesamt 32 Magazin-Seiten wurden individuell von den Schulen gestaltet. Dort finden sich Grüße und Beiträge ihrer Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Schulsprecher*innen sowie Beiträge der Schülerzeitungsredaktion oder Einblicke ins heruntergefahrene Schulleben (z.B. Neues von den Schultieren). So gibt es in Wirklichkeit 6 verschiedene Magazine mit gemeinsamen redaktionellen Beiträgen wie Stadt-News, Grußwort und Fotostory vom Oberbürgermeister, "Corona - einfach erklärt", News vom Jugendgemeinderat und der lokalen Fridays for Future-Gruppe, Ehrenamt in Weinheim, Lieblingsorte, zu den Online-Angeboten von VHS, Musikschule und Stadtbibliothek, Fitness- und Freizeittipps, Comics, Rätsel u.v.m.
Gut eingebunden sind darin medienpädagogische Beiträge zu Fake News und Coding, Infos zur Erreichbarkeit und zu Hilfen im Bereich Kinder- und Jugendschutz, Stadtjugendring, Jugendberufshilfe/Job Central, Bildungsbüro Weinheim etc.
Magazin#1 ist aber nicht nur nützlich. Es ist bunt, frisch und toll gestaltet, macht Spaß und animiert mit Tipps, Links und Ideen vielfach zum Mitmachen - digital wie analog. Ein rundum gelungenes Projekt, das das Weinheim-Netzwerk da auf die Beine gestellt hat. Ein besonderer Dank geht hier an die Weinheimer Jugendmedien für Idee, Initiative und ganz viel Engagement. Damit ist die Weinheimer Jugendmarke YOUmatter, neben ihrer App, jetzt auch als Print erlebbar.
Link zum Magazin#1

FAG Digitalisierung und Bildung: "Corona-Austausch" der Weinheimer Initiative

Schon vor Corona wurde "Digitalisierung und Bildung" viel diskutiert: Wie müssen sich Lerninhalte und Lernformen verändern, um veränderten Kompetenzanforderungen aus einer zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt gerecht zu werden, diesen Transformationsprozess aktiv mitzugestalten und die Teilhabe aller jungen Menschen und ihren Familien zu sichern?
Diese Fragen werden nicht nur in der Bildungsregion Weinheim beraten. Auch in überregionalen Netzwerken stehen wir dazu im Austausch. Eine wichtige Adresse für uns ist hier die Fach-AG "Digitalisierung und Bildung" der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative, die aktuell von Dr. S. Felger vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf moderiert wird. Coronabedingt traf sich die Fach-AG am 05.05.2020 erstmals zu einem aktuellen "Corona-Online-Austausch".
Zusammenfassung zum Corona-Austausch (701 KB)

Corona-Krise, Ausbildungsnot und Kommunale Koordinierung - Erklärung der Weinheimer Initiative

"Als Folge der Corona-Krise droht 2020 und in den Folgejahren eine neue Ausbildungsnot, und dies vor dem Hintergrund einer schon vorher sinkenden Anzahl betrieblicher Ausbildungsplätze. Die Folgen für die Betroffenen, die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt wären dramatisch.
Die neue Ausbildungsnot wird die Kommunen in besonderer Weise herausfordern. Kommunale Bildungskoordinierung und Lokale Verantwortungsgemeinschaft sind erprobte Praxis. Sie zu nutzen und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Berufsnot zu richten: Das ist das Gebot der Stunde, trotz der erwarteten äußerst schwierigen finanziellen Lage der Kommunen. Alle Maßnahmen zur Vermeidung und Abmilderung müssen einschließen, die kommunale Handlungsfähigkeit in diesem Feld zu sichern." So leitet die bundesweit aktive Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative ihre aktuelle Erklärung ein.
An gleicher Stelle finden sich unter dem Stichwort "Kommunale Koordinierung im Corona-Modus" praktische Beispiele dazu, wie die kommunalen Koordinierungsstellen und ihre Netzwerke (Lokale Verantwortungsgemeinschaften) vor Ort auf die Corona-Krise reagieren.

Projekt "Arbeitswelt im Wandel 2" auf halber Strecke von Corona ausgebremst

Mit dem Projektauftakt im Besucherzentrum des Unternehmens Freudenberg waren die Schüler*innen und Lehrer*innen der Klasse 9a der Friedrich Realschule mit Rektor Daniel Besier und ihre Projektpartner am 12. Februar 2020 mit viel Elan in die diesjährige Runde des Arbeitswelt-Projekts gestartet. Kurz darauf folgte ein Workshop im Truck expedition d von Südwest Metall, den die Schule für ihre Klassen organisiert hatte. Vielfältige Anwendungskontexte und Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt wurden hier sichtbar und unmittelbar erlebbar, dank gut vorbereiteter Aufgabenstellungen, viel Praxisbezug und Ausprobieren. Das begeisterte nicht nur technikafine Schüler*innen.
Zwei Wochen später ging es dann erneut für zwei Tage zur Firma Freudenberg, dem diesjährigen Unternehmenspartner des Projekts. Zunächst bauten die Schüler*innen, angeleitet von Freudenberg-Azubis, als typische handwerkliche Übungsaufgabe ein Windspiel. Beim gemeinsamen Arbeiten in der Ausbildungswerkstatt und in den Pausen kamen Schüler*innen und Azubis ins Gespräch. Sie lernten nicht nur das Ausbildungszentrum kennen, sondern auch viel über die Ausbildung, Verhaltens- und Umgangsregeln in einem Großbetrieb. Schon damals begrüßten Herr Schüttler und Herr Dr. Kuntz die Gäste ohne Händeschütteln und mit dem deutlichen Hinweis auf verschärfte Hygieneregeln zur Corona-Prävention. Sorgfältiges Händewaschen sei Pflicht, hieß es. Das machte Eindruck, ohne dass wir damals ahnten, wie sehr der Coronavirus bald unser gesamtes Leben bestimmen würde.
Per Video dokumentiert wurde der Projekttag von Sven Holland und seinem Mitarbeiter von den Weinheimer Jugendmedien. Sie sind - wie beim Pilotprojekt im Vorjahr mit dem Unternehmen Naturin Viscofan - die medienpädagogischen Projektpartner. Sie leiten, zusammen mit den Lehrkräften, die Interview-, Recherche- und Videoarbeiten der Schüler*innen an, stellen die technische Ausrüstung und Know How bereit und helfen jederzeit mit Rat und Tat. - Die Schüler*innen erarbeiten im Projekt ihre eigene digitale Reportage zum Thema "Arbeitswelt im Wandel/Digitalisierung", die dann online gestellt wird. Recherchen, Interviews, Reflexionen und Videoarbeiten dafür standen im Mittelpunkt des nächsten Projekttags im Betrieb. Die Schüler*innen befragten Azubis und erfahrene Fachkräfte ausgewählter Berufe zu ihren Arbeitsaufgaben, zu geforderten Kompetenzen und Ausbildungswegen sowie zu den Veränderungen infolge der Digitalisierung. Alle Interviews wurden gefilmt. So entstand vor Ort und vorbereitend im Unterricht eine Fülle an Video- und Textmaterial. Daraus sollte an drei weiteren schulischen Projekttagen das digitale Produkt erarbeitet werden. Doch es kam anders: Am 17. März kam auch in Baden-Württemberg die Schulschließung wegen Corona. Tatsächlich war unser Projekt die letzte Besuchergruppe, die im Freudenberg-Ausbildungszentrum empfangen wurde. Unmittelbar danach griff ein striktes Zugangsreglement im Unternehmen.
Ob es noch gelingt, unser Arbeitsweltprojekt mit den Schüler*innen geordnet (not)abzuschließen, ist mehr als ungewiss. Die Projektgruppe wird das beraten.
Zunächst wird im Mai der Präsenzunterricht für (Vor-)Abgangsklassen an den Schulen wieder vorsichtig anlaufen. Dabei liegt der Fokus ganz klar auf Corona-Prävention und Prüfungsvorbereitung. Das Kultusministerium teilt mit: "Die Mitwirkung außerschulischer Partner am Schulbetrieb ist bis Schuljahresende ausgeschlossen".
"Damit entfallen nicht nur die geordnete Fertigstellung des Produkts und die gemeinsame Projektreflexion, sondern auch die geplante Abschlussveranstaltung mit Präsentation der Schüler*innen vor großem Publikum (inkl. Oberbürgermeister) beim Unternehmen Freudenberg und ihre Projektvorstellung am Freudenberg-Stand beim Weinheimer Ausbildungs- und Studientag (WHAT). Beides war für Mai 2020 geplant. Das ist jammerschade, aber leider nicht zu ändern", erklärt Frau Dr. Felger vom städtischen Koordinierungsbüro. Die kommunale Koordinierung am Übergang Schule-Beruf hatte das Projekt - wie im Vorjahr - mitinitiiert sowie fachlich, organisatorisch und finanziell unterstützt.

Bessere Betriebspraktika, transparente Praktikumszeiten

"Der für März 2020 geplante 5. Dialog-Workshop fiel zwar dem Coronavirus und dem Social Distancing zum Opfer, die Arbeiten für noch bessere Schülerpraktika im Betrieb laufen aber weiter", so fasst Dr. Susanne Felger vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf den aktuellen Stand im Weinheimer Dialog Schule-Wirtschaft zusammen. Natürlich hoffen die Bündnis-Unternehmen wie die Schulen, bald wieder persönlich in regen Austausch und Kooperation gehen zu können. Bis es soweit ist, wird die Zeit genutzt: Weinheimer Schulen, Unternehmen und Koordinierungsbüro erarbeiten aktuell eine Sammlung mit Arbeitsmaterialien zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Betriebspraktika, sozusagen aus der Praxis für die Praxis. Das Koordinierungsbüro sammelt und sichtet und stellt die Materialien den Dialog-Teilnehmer*innen zur Verfügung. "Die Einblicke in die Arbeit anderer Schulen bzw. Unternehmen fördern den kollegialen Austausch und regen an, das eigene Vorgehen zu reflektieren und ggf. weiterzuentwickeln. Im nächsten Schritt wollen wir gemeinsam beraten, welche Materialien bzw. Verfahren wir empfehlen. Das sollte im nächsten Workshop passieren - also nach Corona", so hofft Felger.
Parallel dazu hatte das Koordinierungsbüro in den letzten Monaten die von den Schulen für Schuljahr 2020/21 geplanten Praktikumszeiten erfragt und bei den Unternehmen erhoben, welche Praktikumszeiten für sie günstig bzw. ungünstig sind. Zudem wurde erhoben, welche Schülergruppen (Schulformen) ins Praktikum gehen und wie viele Praktikumstage dafür gebraucht werden. Ziel ist es, das Praktikumsgeschehen quantitativ wie zeitlich transparenter zu machen. Diese Erhebung versteht sich als Service des Koordinierungsbüros. Er soll es den Schulen untereinander sowie Schulen und Unternehmen leichter machen, Praktikumsspitzen zu erkennen und zu entzerren, indem Praktikumszeiten und Zugangsverfahren besser aufeinander abgestimmt werden.

„Integration durch Bildung“: Verbund der Weinheimer Bildungsakteure erarbeitet Gesamtüberblick. Arbeit am Integrationskonzept der Stadt Weinheim gibt Impulse

Was leisten die mit der Stadt verbundenen Weinheimer Bildungsakteure in der Bildungsregion Weinheim für die Integration zugewanderter Kinder/Jugendlicher und ihrer Familien sowie insgesamt für eine integrative Stadtgesellschaft? Das ist die Ausgangsfrage zum Erarbeiten einer breit angelegten Übersicht über Angebote, Strategien und Entwicklungsperspektiven, die der Kooperationsverbund Weinheimer Bildungsakteure im Juli 2019 dem Internationalen Ausschuss der Stadt vorgelegt hat. Die Entwurfsfassung umfasst nicht nur thematisch relevante Bildungsketten-Projekte, sondern auch die Angebote der Volkshochschule, der Musikschule, der Stadtbibliothek und des Stadtjugendrings und stellt damit erstmals die Breite Weinheimer Aktivitäten zu „Integration durch Bildung“ dar. Ziele sind eine bessere Angebotstransparenz, Strategieabstimmung, Kooperation der Bildungsakteure sowie Transparenz gegenüber den politischen Entscheidern. Der Impuls dafür entstand im Rahmen der Arbeiten am Integrationskonzept für die Stadt Weinheim. Das Integrationskonzept ist als beteiligungsorientierter Entwicklungsprozess angelegt und passt damit sehr gut zur Strategie der Bildungsregion Weinheim.

Pilotprojekt: Schüler*innen erkunden die Arbeitswelt im Wandel

Die Arbeitswelt verändert sich ständig: Neue Produkte, Herstellungsverfahren und Organisationsformen werden entwickelt, um besser und günstiger zu produzieren.  Digitalisierung und Automatisierung beschleunigen diesen Prozess. Doch was heißt das für die arbeitenden Menschen, für ihre Berufsanforderungen? Und was bedeutet das für junge Menschen, die bald in die Arbeitswelt einsteigen werden? Damit hat sich die Klasse 9a der Friedrich Realschule im Juni/Juli 2019 in einem mehrwöchigen Projekt intensiv beschäftigt. Unterstützt von ihren Lehrer*innen und Medienpädagog*innen haben sie dazu am Beispiel des Unternehmens Naturin Viscofan (Lebensmittelproduktion/Chemie) Interviews geführt, sich die Produktion angesehen und recherchiert. Ihre Ergebnisse haben sie in einem multimedialen Produkt dokumentiert und zum Projektabschluss vor rund 60 Gästen präsentiert.
Das Pilotprojekt "AiW - Arbeitswelt im Wandel" thematisiert explizit die aktuelle, durch Digitalisierung getriebene Arbeitsweltveränderung; es verbindet die schulischen Bildungsziele Berufsorientierung und digitale Medienbildung (s. Bildungspläne BW); es arbeitet projektförmig und produktorientiert und entwickelt neue Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft.
Die Idee dazu entstand im Dialog Schule-Wirtschaft. Aufgegriffen und zum Projekt entwickelt wurde sie vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf zusammen mit der Friedrich Realschule, den Weinheimer Jugendmedien und Unternehmen aus dem Ausbildungsbündnis.
Link zum Projektergebnis
Presse (1,7 MB)

Praktikumsqualität verbessern: Dialog Schule-Wirtschaft gibt wichtige Impulse

Betriebspraktika für Schüler*innen sind in fast allen Schulformen unverzichtbare Elemente der Berufsorientierung. Trotz gut eingespielter Praxis gibt es dabei ständig neue Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe. Um diese zu analysieren, Erfahrungen und Erwartungen auszutauschen und gemeinsam Verbesserungen zu entwickeln, trafen sich im Juli 2019 gut 20 Schul- und Unternehmensvertreter*innen zum 3. Workshop Dialog Schule-Wirtschaft Weinheim. Gesprächsthemen waren: Die Vorbereitung der Schüler*innen in der Schule, die Praktikumsqualität im Betrieb, die Kommunikation zwischen den Partnern sowie Transparenz/Abstimmung von Praktikumszeiten. Wegen der zentralen Bedeutung der Praktika für beide Seiten und vieler konkreter Verbesserungsideen, wird der begonnene Arbeitsprozess im kommenden Schuljahr fortgesetzt.
Konzipiert und moderiert wurde der Arbeitsprozess vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf und dem Ausbildungsbündnis. Gastgeber war das Unternehmen DiesbachMedien, Gründungs- und Vorstandsmitglied von "Zweiburgentalente - Weinheimer Bündnis Ausbildung".
Presse (524 KB)

Messe „Weinheimer Ausbildungs- und Studientag 2019“ gut besucht

Am 05. Juni 2019 fand die fünfte Auflage des WHAT in der Stadthalle und in Trägerschaft des "Weinheimer Bündnisses für Ausbildung" statt. Rund 1200 Schüler*innen aller allgemeinbildenden und beruflichen Schulformen informierten sich an den Ständen von 65 Ausstellern. Damit war die regionale Messe, die erstmals als Ausbildungs- und Studientag firmierte, seitens der Unternehmen und Hochschulen komplett ausgebucht.
Alle wichtigen Informationen zu den Berufen, Unternehmen bzw. Hochschulen der Aussteller finden junge Besucher*innen, Eltern und Lehrer*innen ganzjährig in der Weinheimer Jugend-App YOUmatter.
Presse (2 MB)

Lern-Praxis-Werkstatt: Projekt verzeichnet erste Erfolge

Seit August 2018  besteht die Lern-Praxis-Werkstatt  für Weinheim und den nördlichen Rhein-Neckar-Kreis  und verzeichnet jetzt die ersten Erfolge.  62 Teilnehmer*innen wurden seitdem individuell innerhalb fester wöchentlicher Module wie Holzwerkstatt, Fahrradwerkstatt, Nähwerkstatt, EDV- und Deutschkurse sowie in der Berufswegeplanung und dem Angebot "Leben in Deutschland" unterstützt. Dabei werden Ziele wie beispielsweise sprachliche Verbesserungen, Tagesstruktur, Gemeinschaft, Selbstwirksamkeit und Entwicklung von Perspektiven verfolgt. Ein Teilnehmer konnte so mittlerweile in eine Ausbildung vermittelt werden, 3 Teilnehmer absolvieren ein Praktikum und bewerben sich um eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle und ein weiterer Teilnehmer nimmt an einer von der Arbeitsagentur geförderten Fortbildung teil.
Übersicht (129 KB)
Angebot (405 KB)
Kompetenzen (92 KB)

Das Weinheimer Bündnis Ausbildung bilanziert sein 3. Jahr: viele erfolgreiche Aktivitäten

Das Weinheimer Bündnis Ausbildung blickte bei seiner 3. Mitgliederversammlung  auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und bestätigte den Vorstand auch für die nächsten 2 Jahre.
Der Weinheimer Ausbildungstag WHAT ist und bleibt ein zentraler Schwerpunkt in der Arbeit des Bündnisses. Neu in diesem Jahr ist, dass sich die Messe, die ursprünglich als eine "Lehrstellenbörse" begann, nun auch an Gymnasien und Hochschulen richtet. Deshalb bekommt der WHAT ein neues Logo und firmiert als "Weinheimer Ausbildungs- und Studientag".
Daneben gibt es weitere Aktivitäten: branchenübergreifende überbetriebliche Azubi-Schulungen, die Weiterführung des Dialogs "Schule-Wirtschaft" zur besseren Kooperation von Weinheimer Schulen und Unternehmen, der Neubau der Internetseite sowie die Weiterentwicklung der Strategie zur Mitgliedergewinnung. Vor allem aus den Branchen Gesundheit und Soziales wünschen sich die Zweiburgentalente noch weitere Mitstreiter. Neue Mitglieder in 2018 wurden die Firma Sanitär Hill, der internationale Verlag Wiley VCH und das Autohaus Ebert.
Zu den Projekten, die vom Ausbildungsbündnis untersützt wurden, gehört auch die neue Lern-Praxis-Werkstatt in Werkräumen der Firma Naturin Viscofan, ein gemeinsames Projekt von Stadt Weinheim und Rhein-Neckar-Kreis in Trägerschaft von Job Central. Dort können junge Menschen ohne hierzulande anerkannten Schulabschluss (v.a. junge Geflüchtete) niederschwellig erste Erfahrungen mit einem strukturierten Arbeitsalltag machen, um einen ersten Schritt in Richtung Ausbildungsfähigkeit zu gehen.

Intensive Berufsorientierung in Schulen der Sekundarstufe 1: Schulen, Kommunen und Arbeitsagenturen legen Reader vor

Mit einem Praxisleitfaden liegen nun regionale Ergebnisse im Landes-Modellversuch "Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf BW" vor. Erarbeitet wurde der Reader im Projekt IBoSek1 in der Region Mannheim-Weinheim, nach dem Motto: aus der Praxis für die Praxis! Fünf Modellschulen, das Staatliche Schulamt Mannheim, die Arbeitsagenturen Mannheim und Heidelberg sowie die Städte Mannheim und Weinheim haben dafür intensiv zusammengearbeitet. In Weinheim brachten die Friedrich-Realschule, das Bildungsbüro-IC sowie Job Central und das Kommunale Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf/Übergangsmanagement ihre Kompetenzen ein.
IBoSek-Reader (10,6 MB)

Weinheimer Dialog Schule-Wirtschaft legt "Eckpunkte guter Kooperation" vor

Rund 20  Expert*innen für Ausbildung und Berufsorientierung aus Schulen und Unternehmen reflektierten im Mai 2018 ihre Kooperationserfahrungen und erarbeiteten Gelingensfaktoren für verlässliche und qualitätsvolle Bildungspartnerschaften. Bildungspartnerschaft - so nennt man in Baden-Württemberg die schriftlich vereinbarten, langfristigen Kooperationen zwischen einer Schule und einem Unternehmen.
Denkanstöße kamen darüber hinaus von den Workshop-Referent*innen der IHK (Iris Wolf) und vom Konrektor der Seckenheimschule Mannheim/Staatl. Schulamt Mannheim (Stephan Meinzer).
Nun liegen in den "Eckpunkten" (196 KB) erste Arbeitsergebnisse des Dialogs vor.

"Kommunales Bildungsengagement für eine sozial gestaltete digitale Arbeits- und Lebenswelt": Eine gemeinsame Erklärung aus Weinheim, Rodgau und Hoyerswerda

Welche Fragen wirft der digitale Wandel - auch über die Ausstattung von Bildungseinrichtungen hinaus - für das kommunale Bildungsengagement auf? Welche neuen Herausforderungen entstehen für die kommunale Koordinierung am Übergang Schule-Beruf? Solche Fragen werden in vielen Mitgliedskommunen der Arbeitsgemeinschaft "Weinheimer Initiative" seit dem Jahresforum 2017 in Chemnitz diskutiert. Die Städte Weinheim, Rodgau und Hoyerswerda - alle kreisangehörige Mittelstädte - arbeiten hierzu in einer Fach-AG der Weinheimer Initiative nun zusammen. Das haben im Juli 2018 die kommunalen Spitzen verabredet.
Erklärung (4,9 MB)

Lern-Praxis-Werkstatt im Juli eröffnet

Die Lern-Praxis-Werkstatt für Weinheim und den nördlichen Rhein-Neckar-Kreis wurde am 19. Juli 2018 feierlich eröffnet und nahm am 01. August 2018 den Betrieb auf.
Ziel ist es, Geflüchtete sowie weitere Interessierte, die nicht die Schulen oder Berufsschulen besuchen können und keine ausreichende Qualifikation besitzen, über ein niederschwelliges Angebot an die Anforderungen des Ausbildungs- und Arbeitsmarktes heranzuführen. Zu dieser Heranführung gehören das Entwickeln vorhandener Fähigkeiten und Potentiale, der Aufbau geregelter Tagesstrukturen, die gezielte Unterstützung bei der Berufswegeplanung sowie die Begleitung in den gesellschaftlichen Alltag.
Die Lern-Praxis-Werkstatt setzt noch vor den ausbildungs- und berufsvorbereitenden Maßnahmen von Jobcenter, Agentur für Arbeit und Kammern an, deren Anforderungen für viele schon eine zu hohe Hürde darstellen.
Sie ist ein Kooperationsprojekt der Projektträger Stadt Weinheim, Jugendagentur Job Central und Rhein-Neckar-Kreis mit der Freudenberg Stiftung, der Freudenberg Gruppe, Naturin Viscofan, der Mahle-Stiftung und der Volksbank Weinheim Stiftung. Eng begleitet wird das Projekt von der ehrenamtlichen AG Berufsintegration für Geflüchtete in Weinheim, dem Bildungskoordinator für den Übergang Schule-Beruf in Weinheim sowie dem Bildungskoordinator für Neuzugewanderte der Stabsstelle Integration für den nördlichen Rhein-Neckar-Kreis.
Presse (1,4 MB)

Weinheimer Bündnis Ausbildung - 3. Weinheimer Ausbildungstag in der Stadthalle erfolgreich

Mit 60 ausstellenden Betrieben, Hochschulen und Verwaltungen ist der Weinheimer Ausbildungstag WHAT erfolgreich in die dritte Runde gestartet. Jugendliche und Eltern nutzten den Tag, um sich über die richtige Ausbildung oder das geeignete Studium zu informieren und Kontakte zu knüpfen.
Presse (936 KB)

Weinheimer Bündnis Ausbildung - Erste Dialoge zwischen Schule und Wirtschaft erfolgreich gestartet

Das Weinheimer Bündnis Ausbildung hat mit dem neuen Format "Dialog Schule -Wirtschaft" erfolgreich das nächste Projekt gestartet.  Im Februar und Mai fanden die ersten beiden Treffen zwischen Unternehmen und Schulen statt, um sich künftig enger zu vernetzen und Kooperationen zu organisieren.
Presse Februar (716 KB)
Presse Mai (1,3 MB)

Vorstellung der Lern-Praxis-Werkstatt

Stadt, Kreis, die Unternehmen Naturin und Freudenberg sowie einige Stiftungen  richten eine Lern-Praxis-Werkstatt  für junge Erwachsene ein
Presse (583 KB)

Stadt und Weinheimer Bündnis Ausbildung e.V. unterzeichnen Kooperationsvertrag

Das Weinheimer Bündnis Ausbildung blickte bei seiner 2. Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück und unterzeichnete eine Kooperationsvereinbarung mit der Stadt, die die von Beginn an gute Praxis der Zusammenarbeit verstetigt. So werden gemeinsame Ziele und Aufgaben von Stadt und Bündnis als Teil der Bildungsregion Weinheim definiert und die Geschäftsführung im Kommunalen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf, das als Geschäftsstelle fungiert, garantiert.
Presseinfo (40 KB)
Presse (459 KB)

Fachtag "Intensive Berufsorientierung an Schulen der Sekundarstufe 1"

Nach einem zweijährigen Arbeitsprozess an 5 Modellschulen in Mannheim und Weinheim wurden auf der Abschlussveranstaltung des Projekts "Intensive Berufsorientierung an Schulen der Sekundarstufe 1 (IBoSek1)" als Teil des landesweiten Modellversuchs "Neugestaltung des Übergangs von der Schule in den Beruf" ausgewählte Ergebnisse und Kooperationserfahrungen präsentiert. Ausführliche Berichte hierzu auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative.

Fachtage "Geflüchtete 20plus" im Bürgersaal Weinheim

Junge erwachsene Geflüchtete sind eine Gruppe mit vielfältigen Risiken am Übergang Schule-Beruf. In Weinheim fanden zu diesem Thema zwei Fachtage "Geflüchtete 20plus" am 21./22. Oktober 2017 statt. Ausführliche Berichte und Dokumentation hierzu auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative.

"Weinheimer Bildungskette" im Kinder- und Jugendbeirat

In der Sitzung des Weinheimer Kinder- und Jugendbeirats am 28.06.17 wurde ausführlich über die Weinheimer Bildungskette berichtet. Alle beteiligten Akteure, von der frühkindlichen bis zur betrieblichen Bildung, informierten über den aktuellen Stand ihrer Projekte.
Presse (1,1 MB)

Zweiburgentalente - 2. Auflage des Weinheimer Ausbildungstags in der Stadthalle erfolgreich

Der 2. Weinheimer Ausbildungstag (WHAT), organisiert vom Weinheimer Bündnis Ausbildung - Zweiburgentalente, ist erfolgreich verlaufen. 62 Aussteller mit einem Angebot von 200 Ausbildungsberufen und 130 Studiengängen boten den rund 1200 Besuchern umfassende Informationen zu Ausbildung und Studium. Informative Vorträge und die Wissenschaftsshow "Chemikant und Co." gaben darüber hinaus Gelegenheit, Tipps zu den Themen Berufswegeplanung, Bewerbung/Vorstellungsgespräch und weiteren Berufsbildern zu erhalten .
Presse (2,1 MB)

Anschrift

Stadt Weinheim
Koordinierungsbüro
Übergang Schule-Beruf
Dürrestr. 2
69469 Weinheim

Tel.: 06201 / 82 - 579
s.felger@weinheim.de

Tel.: 06201 / 82 - 578
s.klemm@weinheim.de

Tel.: 06201 / 82 - 510
j.ripplinger@weinheim.de

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