Britt-Marie trifft Heidi Mohr

Film-Festival der Generationen auch in Weinheim am 23. und als Matinee am Sonntag, 27. Oktober – Kurzfilm-Premiere und Talkrunde über die bekannte Frauenfußballerin

Das Film-Festival der Generationen findet im Oktober zum 10. Mal in der ganzen Metropolregion Rhein-Neckar statt. Weinheim als Kino-Standort mit seinem Kino „Modernes Theater“ am Eingang der Fußgängerzone, ist bekannt dafür, die gezeigten Filme mit lokaler Unterhaltung zu umrahmen. Vor zwei Jahren ging es beispielsweise um zwei Krimi-Autorinnen aus unterschiedlichen Generationen: Ingrid Noll und Silke Ziegler. Im vergangenen Jahr trat ein Generationen-Quartett zum passenden Film auf.

Dieses Jahr hat der Runde Tisch Demografie, der im Rathaus-Amt für Soziales, Jugend, Familie und Senioren vor Ort für das Filmfestival zuständig ist, einen Film herausgesucht, in der sich eine ältere Dame als Fußballtrainerin neue Aufgaben sucht. Der schwedische Film heißt wie die Hauptfigur darin: „Britt-Marie war hier“.

Er läuft in einer Matinee am Sonntag, 27. Oktober, am Vormittag im Kino „Modernes Theater“. Filmstart ist um 11.30 Uhr. Die Vorführung geht wie ein Fußballspiel etwa 90 Minuten.  Darum geht es: Als ihre Ehe nach 40 Jahren zerbricht, räumt Britt-Marie mit über 60 Jahren nicht nur mit ihrem bisherigen Leben als biedere Ehe- und Hausfrau auf, sondern wagt einen völligen Neustart: Sie verlässt die Stadt und zieht aufs Land, um dort als Betreuerin eines Jugendzentrums zu arbeiten.

Die Veranstalter nutzen den Fußball-Film und das Thema der Selbstbestätigung einer Frau für eine Hommage an die bekannteste Fußballerin der Stadt und der Nation: an Heidi Mohr, die im Februar dieses Jahres im Alter von 51 Jahren verstorben ist. Heidi Mohr hat in ihrer aktiven Zeit über 100 Länderspiele absolviert, 1999 wurde sie zu „Europas Fußballerin des Jahrhunderts“ gewählt. Bei der globalen Wahl zur „Fußballerin des Jahrhunderts“ im selben Jahr belegte sie den dritten Platz. Erst neulich wurde sie mit der Aufnahme in die Hall of Fame geehrt. Im August 2019 wurde an ihrem Elternhaus  im Stahlbad eine Gedenkplatte enthüllt.

So wird es vor dem eigentlichen Film einen extra zu diesem Anlass produzierten knapp fünfminütigen Kurzfilm über Heidi Mohr geben. Sven Holland hat mit seinen Weinheimer Jugendmedien aus alten Aufnahmen einen Zusammenschnitt erstellt. Das historische Material stammt teilweise vom Deutschen Fußballbund DFB und aus dem Privatarchiv von Franz Schalk, dem damaligen Vorsitzenden des TuS Niederkirchen, Heidi Mohrs früherem Verein.

Dazu wird es eine interessante Gesprächsrunde geben mit Menschen, die Heidi Mohr gut gekannt haben und aus ihrem Leben erzählen können: Ihr Bruder Stefan Mohr, Franz Schalk aus Niederkirchen und Wolf-Rüdiger Pfrang, der als Sportredakteur der Weinheimer Nachrichten und Fotograf die Karriere der Ausnahmesportlerin eng begleitet hat. Die Gesprächsrunde, die Roland Kern moderiert, beginnt im Kinosaal um 11 Uhr, Einlass ist ab 10.30 Uhr. Der Eintritt kostet für alle zusammen 7 Euro (inklusive einem Glas Sekt). Nach dem Bestseller „Ein Mann namens Ove“ ist diese charmante Komödie die weibliche Antwort des schwedischen Erfolgsautors Fredrik Backman. Er ist für alle Altersgruppen geeignet.

Ebenfalls im Rahmen des Filmfestivals der Generationen zeigen das „Moderne Theater“ und der Runde Tisch Demografie am Mittwoch, 23. Oktober, 15 Uhr, den Film: „Eine bretonische Liebe“, eine charmante französische Komödie über Fragen zur menschlichen Existenz und eigenen Identität. Im Anschluss an den Film (circa 100 Minuten) wird unter anderem Ulrike Adam, die Leiterin der Psychologischen Familien- und Erziehungsberatung Weinheim, an einer Gesprächsrunde teilnehmen. Der Eintritt hier kostet 6 Euro.

(Erstellt am 07. Oktober 2019)

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