Zur Hochburg der Hochzeiten gemacht

Stadtverwaltung verabschiedete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand – Darunter auch Standesamtsleiterin Ulrike Palm

31 Jahre lang war sie bei der Stadt Weinheim, die letzten 17 Jahre als Leiterin des Standesamtes. Rund 3000 Paare hat Ulrike Palm in dieser Zeit verheiratet und ist für viele Menschen eine Vertrauensperson geworden: Jetzt ist Ulrike Palm in den Ruhestand getreten, Oberbürgermeister Manuel Just verabschiedete sie und anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den nächsten Lebensabschnitt.

Ulrike Palm dürfte wegen ihrer Tätigkeit die bekannteste der Neu-Pensionäre sein. In ihrer Amtszeit wurde das Weinheimer Standesamt zum beliebtesten der Region, betonte der OB. Denn mittlerweile finden in Weinheim im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr Trauungen statt als anderswo im Land. „Dies liegt nicht nur an dem einmaligen Ambiente des Schlosses und des Trauzimmers, sondern wesentlich auch an der Art und Weise wie Trauungen in Weinheim vorgenommen werden“, erklärte der OB. Ulrike Palm sei hier beispielgebend. Er erinnerte aber auch an ihre vorhergehenden Tätigkeiten.  In den 80er-Jahren ist Ulrike Palm in die Rolle einer persönlichen Referentin des Oberbürgermeisters hineingewachsen.  Ab 1997 leitete sie das „Büro des Oberbürgermeisters“ als neues Amt. Damit übernahm sie weitere Aufgaben, wie die Kulturabeit im Kulturbüro. Damit war Ulrike Palm auch hauptverantwortlich für die damaligen Kultursommerkonzerte. Seit September 2002 gab Ulrike Palm dem Weinheimer Standesamt seine heutige Prägung.

Und noch ein Ruheständler war Amtsleiter im Weinheimer Rathaus, allerdings in einem ganz anderen Bereich: Karl-Heinz-Bernhardt wurde  2004 Tiefbauamtsleiter. Bei seiner Wahl im Gemeinderat hatte er sich gegen 106 Bewerber durchgesetzt. Seine vorherige Arbeit als freiberuflicher Bauingenieur für Bauoberleitung und örtliche Bauüberwachung, ausschließlich für öffentliche Auftraggeber, hatten ihn mit umfassenden Fach- und Branchenkenntnissen für das Amt qualifiziert.  

Unter seiner Führung seien wichtige Projekte der Stadtgestaltung und Infrastrukturerneuerung realisiert worden, bescheinigte der OB. Dazu gehört die Neugestaltung der Fußgängerzone, das neue Burgenviertel mit den Schlossbergterrassen, der Tunnel mit dem Kreisverkehr und dem Windeckplatz einschließlich der Fußgängerbrücke, dem so genannten Windecksteg, sowie die Neugestaltung des Dürreplatzes vor der Weinheim Galerie. Ein Meilenstein für den öffentlichen Personennahverkehr in Weinheim zu Bernhardts Amtsleiterzeit sei mit Sicherheit auch der Bau des Zentralen Omnibusbahnhofs mit den dazugehörenden Freiflächen und Verkehrsanlagen rund um den Hauptbahnhof geworden. Manuel Just lobte vor allem Bernhardts zielstrebige Arbeitsweise, die ohne Schnörkel stets auf die hundertprozentige Erledigung der Aufgaben ausgerichtet gewesen sei. Zu den in der Stadt durchaus bekannten Personen, die nun das Rathaus in Richtung Ruhestand verlassen haben, gehört auch Ellen Bernthaler. Sie war Sekretärin des Ersten Bürgermeisters Dr. Torsten Fetzner und zuvor bereits von Dr. Wolfgang Androsch. Nach einer Tätigkeit im Sozial- und Jugendamt, wechselte sie 1991 die ins Vorzimmer des technischen Beigeordneten. OB Just bescheinigte: „Die Organisation des Geschäftsbetriebs eines Bürgermeisters mit allem was dazugehört, meisterte sie souverän.“ Ohne Übertreibung könne man Ellen Bernthaler  als die gute Seele des Dezernats bezeichnen.  
Auch Elisabeth Hilkert hatte als Mitarbeiterin der Friedhofsverwaltung einen engen Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern.  Ihre Aufgaben umfassten von der Organisation von Trauerfeiern, den Grabaushub, die Auswahl von Grabsteinen bis zur Beratung von Hinterbliebenen über mögliche Bestattungsformen alle auf einem Friedhof anfallenden Tätigkeiten. Der OB bescheinigte ihr einen kompetenten und einfühlsamen Umgang mit Hinterbliebenen.

Eine ganze Reihe von Rathaus-Mitarbeiterinnen aus dem Bildungsbereich sind in Ruhestand getreten, was die wachsende Bedeutung des Bildungsbereichs innerhalb de Stadtverwaltung aufzeigt. Darunter auch Elke Bodenmüller, die eine der ersten Betreuerinnen in der Grundschulbetreuung war. Sie begann 1999 zunächst in der Albert-Schweitzer-Schule in der Kernzeitenbetreuung, bevor sie ab 2009 an die Dietrich-Bonhoeffer-Schule wechselte. Damit war sie eine Pionierin auf diesem Gebiet, so der OB. Elisabeth Kohr kam im Januar  2014 zur Stadt Weinheim und übernahm Aufgaben der Kernzeitenbetreuung in der Johann-Sebastian-Bachschule.

Auf eine lange berufliche Laufbahn kann auch Christa Knapp-Schmitt zurückblicken, sie hatte 1984 als Kinderpflegerin im Kindergarten Waid begonnen. Mehr als 35 Jahre arbeitete sie in dieser Einrichtung und hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der pädagogischen Konzepte, wie bescheinigt wurde. Just: „Sprachförderung, Angebote im Kreativbereich und die musische Förderung der Kinder lagen ihr dabei immer besonders am Herzen.“  Diana Otto war seit 2011 als hauswirtschaftliche Helferin in der Sepp-Herberger-Grundschule bei der Stadt Weinheim beschäftigt. Heidrun Arnet war viele Jahre für Hauswirtschaft und Sauberkeit in verschiedenen KiTas zuständig.

Willi Riedel kam 1987 zur Stadtgärtnerei, in den letzten Jahren kümmerte er sich um die fachgerechte Pflege des Schlossparks und anderer Park- und Grünanlagen. Der gelernte Elektriker Gerhard Weber war als Hilfsschwimm-Meister in den Hallenbädern Weinheim und Hohensachsen eingesetzt, bevor er im Juli1998 in den Hausmeisterdienst wechselte.
In den Ruhestand verabschiedete OB Just außerdem Fritz Faltermann,  der im städtischen Vermessungsamt als Messgehilfe im Außendienst tätig war, Werner Eckert, der seit 1995 dem Vollzugsdienst der Ordnungsbehörde angehörte, sowie Pelagia Lesnik, die nach
rund 20 Jahren im Reinigungsdienst in den Ruhestand gehen konnte.

(Erstellt am 04. November 2019)

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