Der nächste Meilenstein ist erreicht
Die Änderungsvereinbarung für den gemeinsamen Gutachterausschuss ist besiegelt – Nun erfolgt die Bestellung der Gutachter
Weinheim. Es war ein wichtiger Schritt. „Ein Meilenstein“, so bewertet es Martina Nagora, die Vorsitzende des Gutachterausschusses des Nördlichen Rhein-Neckar-Kreises und Geschäftsstellenleiterin. Die Bürgermeister der beteiligten Kommunen haben jetzt in Ladenburg die Änderungsvereinbarung zur öffentlich-rechtlichen Vereinbarung über die Bildung des gemeinsamen Gutachterausschusses unterschrieben. Damit sei ein weiterer wichtiger Schritt für die interkommunale Zusammenarbeit abgeschlossen. Nachdem die Vereinbarung inzwischen in allen beteiligten Kommunen öffentlich bekannt gemacht wurde, kann sie planmäßig zum 1. Oktober in Kraft treten.
Die betreffenden Kommunen sind: Dossenheim, Schriesheim, Edingen-Neckarhausen, Wilhelmsfeld, Weinheim, Ladenburg, Heddesheim, Laudenbach, Heddesbach, Heiligkreuzsteinach, Hemsbach, Hirschberg, Ilvesheim, und Schönau. Die Geschäftstelle hat ihren Sitz in Weinheim.
Die Änderungsvereinbarung schafft die Grundlage für die weitere organisatorische Entwicklung des gemeinsamen Gutachterausschusses und bereitet den nächsten wichtigen Verfahrensschritt vor: die Neubestellung der ehrenamtlichen Gutachterinnen und Gutachter für die Amtszeit vom 1. Januar 2027 bis zum 31. Dezember 2030.
Das Bewerbungsverfahren hierfür ist bereits abgeschlossen. Die Geschäftsstelle hat die eingegangenen Bewerbungen ausgewertet und die Unterlagen den beteiligten Gemeinden zur Verfügung gestellt. Entsprechend der Vereinbarung schlägt jede Gemeinde bis Ende Oktober zwei Kandidatinnen oder Kandidaten für ihre Kommune vor.
Die endgültige Bestellung der Gutachterinnen und Gutachter erfolgt voraussichtlich im November 2026 durch den Gemeinderat der Stadt Weinheim. Mit diesem Verfahren wird die personelle Grundlage für die Arbeit des gemeinsamen Gutachterausschusses in den kommenden vier Jahren geschaffen. Damit ist der gemeinsame Gutachterausschuss organisatorisch und personell gut aufgestellt, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Immobilienwertermittlung gerecht zu werden, betont Martina Nagora.
