Die „Galerie“ als Anker stärken

„Es liegt absolut im Interesse der Stadt Weinheim, ihrer Einzelhändler und ihrer Bürgerinnen und Bürger, dass wir die Weinheim Galerie als einen Anker im Innenstadt-Einzelhandel stärken“, betonte Weinheims Oberbürgermeister Michael Möslang jetzt bei einem Vor-Ort-Termin in der Weinheim Galerie. Schon während seines Wahlkampfes, so berichtete der Rathauschef, habe er gespürt, dass die Belebung der Innenstadt den Menschen auf den Nägeln brennt.

„Dabei spielt die Weinheim Galerie natürlich eine wichtige Rolle“, weiß er.
Michael Möslang besuchte zusammen mit Wirtschaftsförderer Jens Stuhrmann und der Verantwortlichen für Stadtmarketing, Eva Wohlgemuth, das Centermanagement, um zu erfahren, wie die Stadt zur besseren Entwicklung bei der Vermietung beitragen kann.
Centermanager Kai Keller und seine Kollegin Nicole Birke berichteten über die aktuelle Vermietungssituation und gaben einen Ausblick auf zukünftige Vermarktungsansätze und geplante Maßnahmen zur Belebung des Einkaufszentrums. Beide waren sich mit den Vertretern der Stadt aber auch einig, dass eine bessere Belegung der Ladengeschäfte unbedingt angestrebt werden muss. „Der stationäre Einzelhandel steht überall vor großen Herausforderungen“, beschrieb Kai Keller, aber man habe Konzepte zur Vermarktung entwickelt und führe aktuell Gespräche mit Interessenten.
City-Managerin Eva Wohlgemuth verwies dabei auf die Belebung des Dürreplatzes mit Veranstaltungen, wie jetzt im Oktober mit dem „Markt-Groove“ an den Marktsamstagen. Kai Keller und Nicole Birke bestätigten, dass sich solche Veranstaltungen durchaus auf die Kundenfrequenz im Center auswirken. Es müsse noch besser gelingen, den Dürreplatz als wichtigen Ort zu beleben, neben dem Marktplatz, so dass die Fußgängerzone als Einkaufsmeile zu einer pulsierenden Ader zwischen diesen beiden Treffpunkten wird, erklärte der Oberbürgermeister.
Keller und Birke bedankten sich für den Besuch und das Engagement der Stadt für ihre Anliegen. In einem offenen und konstruktiven Austausch kamen zahlreiche Themen zur Sprache, etwa wie man die Zusammenarbeit mit den Fachämtern und beispielsweise Genehmigungsvorgänge weiter verbessern kann.
Auch weitere Synergieeffekte sowie Alternativbelegungen von Leerständen, wie man es schon von der Ausstellung „Woinem in Masche" kennt, wurden gemeinsam bewertet.
OB Möslang machte sich bei einem Rundgang durch die Galerie selbst ein Bild von der aktuellen Situation des Weinheimer Einkaufszentrums und kündigte an, dass die Stadt auch weiterhin proaktiv unterstützen wird, um Leerstände zu überwinden und attraktive Ladengeschäfte nach Weinheim zu holen.