Ablesung kommt ins Rollen

Erstmals unterjährige Zählerablesung bei den Stadtwerken Weinheim ­ Start in den Odenwaldgemeinden und in Ober-Laudenbach

Besserer Service und punktgenaue Abrechnung: Diese Ziele verfolgen die Stadtwerke Weinheim mit der Einführung der sogenannten „rollierenden“ Abrechnung. Von langer Hand geplant, geht es jetzt los: Im Mai erhalten die ersten Kunden im Versorgungsgebiet den Aufruf, ihre Zählerstände abzulesen. Wegen der aktuellen Situation lesen die Stadtwerke derzeit nicht vor Ort ab. Sobald sich das ändert, sind die Ableser dann ganzjährig im Versorgungsgebiet unterwegs und lesen die Stände der insgesamt 64.000 Zähler nach regionalen Gebieten sortiert ab. Kunden erhalten jeweils wenige Wochen nach der Ablesung ihre Jahresrechnung - und nicht mehr wie bisher gebündelt im Februar. Die neue Lösung hat Vorteile: „Mit der Umstellung können wir uns mehr Zeit für die Fragen unserer Kunden nehmen, außerdem wird die Rechnung exakter“, betont Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim. Kunden erhalten künftig eine punktgenaue Abrechnung, da die Hochrechnung des Zählerstands für die Wochen zwischen Ablesung und Enddatum 31.12. entfällt. „Wir rechnen nun immer vom Zählerstand des letzten Jahres bis zur aktuellen Ablesung“, erläutert er. Wann welches Gebiet für die Ablesung an der Reihe ist, teilen die Stadtwerke rechtzeitig per Brief mit. Interessierte finden Termine und mehr Informationen online unter www.sww.de/rollierend.

Eine weitere Neuerung gibt es bei den monatlichen Abschlagszahlungen für die Energiekosten: Statt wie bisher auf elf Tranchen sind die Abschläge auf zwölf Termine aufgeteilt. Die einzelnen Teilbeträge fallen damit monatlich günstiger aus, die Basis der Abschläge bleibt gleich: „Telefon, Heizung, Miete: Die meisten Nebenkosten fallen monatlich an. Mit unserer Anpassung können Verbraucher jetzt ihre laufenden Kosten besser im Blick haben“, betont Peter Krämer. Die Höhe der Abschläge richtet sich wie bisher nach dem Energieverbrauch des Vorjahres und den aktuellen Preisen; der Betrag wird nun durch zwölf geteilt.

Aktuell lieber selbst ablesen
„Wegen der derzeitigen Ausnahmesituation verzichten wir auf den persönlichen Besuch durch die Ableser und bitten Kunden, die Zählerstände selbst abzulesen“, informiert Peter Krämer. Den Anfang im Ablesereigen für die „Rollierende“ machen im Mai Ober-Laudenbach sowie die Odenwaldgemeinden Ritschweier, Oberflockenbach, Rittenweier, Rippenweier und Heiligkreuz. Dort sind Kunden nun aufgerufen, die Zahlen auf den Strom-, Gas- und Wasserzählern abzulesen und an die Stadtwerke zu senden. Das gilt auch für den Fall, wenn Zählerstände wegen Auszug oder Lieferantenwechsel erfasst werden müssen. Am einfachsten geht die Übermittlung online. Mit wenigen Klicks ist das unter www.sww.de/ablesung ohne Registrierung erledigt. Wer das nicht möchte, kann auch per E-Mail, Fax oder Post den Zählerstand melden.

So läuft das Übergangsjahr 2020
Nach dem alten Rhythmus haben alle Kunden im Februar zuletzt eine Rechnung erhalten. Durch das neue System bekommen einige Gebiete im Versorgungsgebiet im Übergangsjahr eine Abrechnung, die nur einige Monate umfasst, im Startgebiet der Odenwaldgemeinden etwa für Januar bis zum Ablesezeitpunkt im Mai. Die Umstellung auf die rollierende Abrechnung wird im April 2021 vollständig abgeschlossen sein: Zuletzt erfolgt sie in der Weinheimer West- und Kernstadt sowie im Gebiet Lützelsachsen (Nord). Dafür brauchen Stadtwerke-Kunden nichts weiter zu tun. Den Termin für ihre nächste Ablesung und alle weiteren wichtigen Informationen erhalten sie rechtzeitig per Post. Auf www.sww.de/rollierend können sie sich nach Eingabe von Postleitzahl und Straße auch schon vorab über die Termine zur Ablesung informieren.

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