CO2-Preis schlägt bei Stadtwerken Weinheim weniger durch

Ab 2021 tritt CO2-Preis auf Emissionen aus Wärme in Kraft – Energie-lieferant entlastet Gaskunden durch Weitergabe von Einkaufsvorteilen

Die Stadtwerke Weinheim senken ab 1. Januar 2021 ihre Arbeitspreise für Erdgas in allen Produkten. Die Kilowattstunde kostet dann 0,21 Cent netto weniger als bisher. Alle Grundpreise bleiben unverändert. Mit dieser Preisänderung nach unten gibt das Weinheimer Energieunternehmen Vorteile an seine Kunden weiter, die es bei der Energiebeschaffung erwirkt hat. Dadurch spüren die Kunden der Stadtwerke Weinheim auch weniger vom neuen C02-Preis, den der Gesetzgeber ab 2021 auf klimaschädliche Emissionen aus dem Wärme- und Verkehrssektor erhebt.

Erdgas: der umweltschonendste fossile Energieträger
Energieunternehmen, Brennstoffhändler, Tankstellen und andere, die Energie für Wärme und Mobilität in Verkehr bringen, fungieren für den Gesetzgeber als Erfüllungsgehilfen: Sie müssen den CO2-Preis mit dem Energiepreis erheben und abführen. Pro Kilowattstunde fallen im kommenden Jahr für Erdgas voraussichtlich 0,455 Cent pro Kilowattstunde an: Durch die Preissenkung sparen sich die Kunden der Stadtwerke Weinheim mehr als die Hälfte davon. Die CO2-Bepreisung soll den Klimaschutz fördern: Die Bundesregierung will über den höheren Preis erreichen, dass Verbraucher Energie sparsamer einsetzen und auf klimaschonendere Alternativen umsteigen. „Wer mit Erdgas heizt, tut schon viel für die Umwelt“, sagt Peter Krämer, Geschäftsführer der Stadtwerke Weinheim, und fügt an: „Erdgas ist der umweltschonendste unter den fossilen Energieträgern.“ Eine Erdgas-Brennwertheizung stößt rund ein Drittel weniger CO2 aus als eine alte Ölheizung. Entsprechend geringer fällt auch die Belastung durch den CO2-Preis aus.
Klima: braucht unser aller Schutz

„Den Klimawandel abzubremsen, ist eine große Herausforderung, die wir nur gemeinsam schaffen“, sagt Peter Krämer, „Dass mit dem neuen Brennstoffemissionshandelsgesetz, kurz BEHG, jetzt auch der Wärmemarkt und der Verkehrssektor zur Kasse gebeten werden, sei nur konsequent. Denn für Emissionen aus der Stromerzeugung müssten Erzeuger schon lange zahlen. „Klimaschutz braucht unser aller Anstrengung“, betont Peter Krämer. Weitere Informationen gibt es hier: www.sww.de

(Erstellt am 16. November 2020)

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