Ein Stück Idylle am Laudenbacher Blütenweg

Verein Blühende Bergstraße nimmt den Talgrund am Sonnberg in Pflege

In Laudenbach hat sich in den sogenannten „Taläckern“ am Fuß des Sonnbergs im Winter viel getan. Vor zwei Jahren hat der Verein Blühende Bergstraße mit ehrenamtlichen Helfern und dem Landschaftspflegebetrieb Jens Klemm bereits ein großes Grundstück direkt am Blütenweg wieder entbuscht. Obstbäume, Trockenmauern und ein kleiner Steinbruch kommen seitdem wieder voll zur Geltung und warten darauf, von Grünspechten, Eidechsen und Schmetterlingen wieder entdeckt zu werden. Dieser Bereich wurde jetzt um weitere Grundstücke erweitert. Ziel ist es, bis zum Jahresende hier wieder eine durchgängige Talwiese zu entwickeln. Dazu wurden im ersten Schritt Blaufichtenkulturen gefällt und eine verwahrloste Fläche, in der sich die aus Kanada stammende Goldrute breit machte, wieder in Pflege genommen und unansehnliche Zäune entfernt. Im Herbst sollen noch weitere Grundstücke einbezogen werden. Doch schon jetzt bietet sich für die Wanderer wieder ein ungewohnter idyllischer Blick ins Tal, in dem die Blüte der Obstbäume wieder voll zur Geltung kommt. Und es sollen noch mehr Obstbäume werden. Der Anfang wurde mit der Pflanzung von zwei neuen Apfelbäumen am Blütenweg gemacht. Auf den übrigen Flächen sollen weitere Obstbaumpflanzungen folgen.
Es wird ein paar Jahre dauern, bis sich durch die Beweidung wieder eine artenreiche Wiese entwickelt hat. Dafür wurden die Ziegen und Schafe von Antja Gassmann engagiert. In gleicher Weise engagiert sich der Verein Blühende Bergstraße – ungeachtet der Corona-Krise – auch in den anderen Projektgemeinden weiter für den Erhalt unserer Kulturlandschaft. Ehrenamtliche Arbeitseinsätze sind leider in der aktuellen Lage nicht möglich, weshalb die Umsetzung vermehrt über Auftragsvergabe an Unternehmen erfolgt. Die Mitgliedsbeiträge des Vereins sind gut investiert und werden durch Drittmittel ergänzt. Für die diesjährig durchgeführten Maßnahmen des Vereins in mehreren Gemeinden der „Blühenden Bergstraße“ wurden Fördermittel der Naturschutzverwaltung des Landes in Aussicht gestellt. Für das ehrgeizige Ziel, den insgesamt überalterten und auch durch Trockenschäden der letzten Jahre von Verlusten gekennzeichneten Obstbaumbestand am Blütenweg durch Nachpflanzungen zu verjüngen, werden in den kommenden Jahren erhebliche Kosten anfallen. Denn mit dem Kauf der Bäume und der Pflanzung ist es nicht getan. Die Bäume brauchen gerade in den ersten Jahren auch eine fachgerechte Pflege. Wer gerne auf dem Blütenweg spazieren geht und das Projekt unterstützen möchte, kann dies durch eine Mitgliedschaft oder Spende an den Verein „Blühende Bergstraße“ tun. Informationen zum Verein und Mitgliedschaft sind unter http://bluehende-bergstrasse.de/verein abrufbar. Informationen zum Projekt und Verein „Blühende Bergstraße“:Bernhard UllrichTel. 06201 / 2595890E-Mail:  kontakt@bluehende-bergstrasse.deInternet: www.bluehende-bergstrasse.de

(Erstellt am 26. April 2021)

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