Gemeinsame Ideen für die Ebene

Rathaus-Spitze traf sich mit Familien im Lützelsachsener Neubaugebiet – Spielflächen für größere Kinder

Nur der Handschlag dazu fehlte, weil man damit in Pandemiezeiten eben vorsichtig sein muss. Aber das Indianer-Ehrenwort galt: „Wir haben Ideen für Lützelsachsen-Ebene und gemeinsam werden wir an eine Umsetzung gehen“, erklärte Weinheims Oberbürgermeister Manuel Just jetzt bei einem Besuch im Lützelsachsener Wohngebiet „Ebene“. Der Rathaus-Chef, Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und die Lützelsachsener Ortsvorsteherin Doris Falter trafen sich jetzt – coronagerecht mit viel Abstand – mit Familien aus dem Wohngebiet. Schon das Interesse beeindruckte die Vertreter der Rathaus-Spitze: fast vor jedem Haus standen auch Kinder mit Rollern oder Fahrrädern, um den Oberbürgermeister zu begrüßen. So kam Manuel Just ins Gespräch mit Eltern und Kindern, die sich im Wohngebiet mehr Spiel- und Freizeitmöglichkeiten wünschen.

Denn klar ist: Das Baugebiet wurde vor über zehn Jahren für Familien mit Kindern, mit passenden Spielplätzen und einem großen Kindergarten konzipiert, der „Bärenbande“. Aber aus Kindern werden schneller als man denkt kleine Leute. Die aufgeweckten „Teenager“ aus Lützelsachsen Ebene haben nun andere Bedürfnisse. Das Thema wurde vor ein paar Wochen aktuell, weil das Tiefbauamt darüber klagte, dass in den Regenwasser-Versickerungsflächen das extra für diesen Zweck gemischte Bodensubstrat leidet, weil die Kinder darin buddeln. So kam das Thema sogar in den Lützelsachsener Ortschaftsrat. Inga Kreckel, Mutter besonders aufgeweckter Kinder aus dem Viertel, hatte sich daraufhin an Oberbürgermeister Just gewandt. Die Versickerungsmulden könnten doch unter bestimmten Bedingungen als Spielfläche genutzt werden. Außerdem sollte man doch gemeinsam eine Lösung suchen, wie nun auch die größeren Kinder in Lützelsachsen Ebene ihren Platz und ihren Spaß haben.

So kam es zu dem Treffen vor Ort, zu dem sich – mit Abstand – auch Vertreterinnen und Vertreter des Ortschaftsrates gesellten. Nach gut einer Stunde guter Gespräche ging man mit dem guten Gefühl auseinander, sich gegenseitig zu verstehen. Als erste Lösung sagten Just und Fetzner zu, dass in den Gruben durchaus auch Fußball oder andere Ballsportarten erlaubt sind. Die Hinweis- und Warnschilder sollen entsprechend angepasst werden. Im Gegenzug erklärten die Anwohner, sie würden darauf achten, dass der Boden nicht durch Buddeln zerstört wird. Aber mittelfristig soll es auch um andere Angebote gehen. Ein Erlebnis-Gelände mit Angeboten für Skater, BTX-Fahrräder, einer Boulder-Wand und ähnliche Abenteuer könnte am Buswendeplatz zwischen der KiTa und der Lärmschutz entstehen. OB Just und Dr. Fetzner kündigten an, das zu prüfen, man sei aber gegenüber weiterer Vorschläge aufgeschlossen. Man könnte sich auch ein Sponsoring vorstellen oder ein bürgerschaftliches Projekt. Man werde darüber im Gespräch bleiben.

Die Ebene-Kinder berichteten von einem Gelände auf dem Turley-Areal, das sie im Moment manchmal mit ihren Kindern ansteuern. Das wäre ein großer Wunsch, erklärten sie. OB Just versprach daraufhin, sich mit seinen eigenen Kindern vor Ort ein eigenes Bild zu machen.

(Erstellt am 26. April 2021)

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