In der Krise zusammenrücken

Förderverein Alzheimer hilft mit Telefon-Ansprechpartnern für Ältere – Helfer gesucht

Weinheim macht seinem Namen als „Stadt der Netzwerke“ in Zeiten der Corona-Krise auch Ehre. Seit ein paar Tagen baut eine Gruppe um Tanja Pressler und das „Wohnzimmer“ in der Weststadt in fast rasender Geschwindigkeit eine Facebook-Gruppe namens „Nachbarschaftshilfe Weinheim und Umgebung“ auf, in der Hilfestellungen angeboten werden. Die Gruppe hat im Moment fast 900 Mitglieder. Eine der Aufgaben ist es dort auch, zu älteren Menschen ohne Internet Kontakt aufzunehmen, um „online“ und „offline“ miteinander zu verbinden.

Dabei hilft jetzt auch der Förderverein Alzheimer e.V. „Wir sehen“, erklären Vorsitzender Dr. Andreas Marg und seine Stellvertreterin Marlies Brinkmann, dass wir als Stadtgesellschaft gerade in eine schwierige Zeit gehen“. Der Schutz insbesondere der Gesundheit der verletzlichen Gruppe der älteren und mehrfach erkrankten Menschen verlange eine massive Reduktion von direkten sozialen Kontakten.
Der Förderverein Alzheimer habe sich im Vorstand, unterstützt von der Stadt Weinheim Gedanken gemacht und erste Ideen zusammengetragen, welche Aktivitäten und Angebote er in Zeiten der Epidemie an Menschen mit Demenz, an Familien und an Helfer anbieten kann.

Konkret: Der Vorstand wird telefonische Beratungen anbieten, um auch den Bedarf von Menschen aufzunehmen, die nicht im Internet sind – und sich dann mit dem Facebook-Netzwerk austauschen.

Der Förderverein verfolgt, dass es  mittlerweile einige Initiativen im Internet gibt, die für gegenseitige und nachbarschaftliche Unterstützung werben. Neben der Facebookseite „Nachbarschaftshilfe in Weinheim und Umgebung“ verweist Andreas Marg  auch auf die Plattform der Stiftung „nebenan.de“.

Der Verein werde Hilfesuchende unterstützen, auch im sozialen Netzwerk oder auf der digitalen Plattform Unterstützung und Austausch zu finden. Er freut sich über jedes Mitglied und jeden Mitbürger, der sich einzubringen kann. Marg verweist auch darauf, dass sich die Pflegeheime in Weinheim aus Gründen der gesundheitlichen Sicherheit abschotten mussten.  In dieser Situation sind Helfer, die sich bereit erklären, für die Bewohner dieser Heime Einkaufsfahrten und kleinere Besorgungen für die Senioren zu erledigen, sehr hilfreich. Er verweist auf das Bodelschwinghheim, das seinen Bewohnerinnen und Bewohnern anbietet, dass Bestellungen an der Pforte abgegeben werden können. Marg und Bodelschwinghheim-Leiter Christian Rupp: „Wir werben dafür, dass sich aus dem Kreis der Vereinsmitglieder Personen melden, die solche Einkaufsdienste übernehmen.“  Wenn dies zwei Mal  wöchentlich erfolgen könnte, wäre den Senioren geholfen und das sowieso schon sehr engagierte Personal wäre entlastet, betonen die Vorsitzenden.

Montag      14 - 15.30 Uhr      Felizitas Naziri      0160 / 8302720  
Dienstag   14 - 15.30 Uhr   Andreas Marg   0157 / 77912304  
Mittwoch   9 - 10.30 Uhr
19.30 - 21 Uhr
  Felizitas Naziri
Marlies Brinkmann
  0160 / 8302720
0151 / 22154655
 
Donnerstag   9 - 10.30 Uhr   Andreas Marg   0157 / 77912304  
Samstag   9 - 10.30 Uhr   Marlies Brinkmann   0151 / 22154655  
               
(Erstellt am 20. März 2020)

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