Viel Handgemachtes für das Fest

Weinheimer Weihnachtsmarkt ab 1. Dezember an den Adventswochenenden jeweils ab Donnerstag auf dem Marktplatz und in der Rote-Turm-Straße

Es gibt handgemachten Schmuck, aus Holz, aus Glas, aus Perlen, selbstgehäkelte Babykleidung, Liköre und Marmeladen aus Mutters Küche, Öle, Pflegeprodukte und Naturkosmetik, Taschen und Geldbeutel – auch die berühmten selbstgestrickten Socken dürfen nicht fehlen: Der Weinheimer Weihnachtsmarkt – diesmal an den drei letzten Adventswochenenden jeweils schon ab donnerstags geöffnet – ist wieder von individuellen Angeboten aus den passenden Holzbuden geprägt. Es ist an den langen Wochenenden 1. bis 4. Dezember, 8. bis 11. Dezember und 15. bis 18. Dezember auch in Weinheimer der erste Weihnachtsmarkt nach zwei Jahren Coronapause. „Wir freuen uns“, so die Sprecher der IG Marktplatz, „dass wir an diesem wunderschönen Platz wieder unsere Gäste empfangen dürfen“.

„Wir sind sehr zufrieden mit dem Angebot, obwohl es dieses Jahr schwieriger war also sonst, genügend gute Anbieter in der Qualität zu finden, die wir uns vorstellen“, beschreibt Juan Salazar, der gemeinsam mit seinem Bruder Andres und Diebsloch-Wirt Gerald Haas für die IG Marktplatz den Weihnachtsmarkt hauptsächlich organisiert. Über 30 Verkaufsstände sind aber zusammengekommen, dazu kommen natürlich die Gastrohütten vor den Restaurants, die weihnachtliche und regionale Spezialitäten anbieten – und natürlich Punsch und Glühwein in allen Variationen. Allerdings: Von den Plänen, den Weihnachtsmarkt auf den Schlosshof auszuweiten, musste man sich wieder verabschieden. In zwei Jahren Corona-Pause seien auch Standbetreiber verloren gegangen, hat Juan Salazar erfahren müssen. Auch die Buden-Verkäufer leiden unter Personalmangel. Man hat sich deshalb in Absprache mit der Stadt dafür entschieden, das Weihnachtsmarkt-Geschehen unmittelbar und kompakt auf dem Marktplatz und drumherum zu konzentrieren. Mit Buden bestückt wird daher auch wieder die Rote-Turm- Straße zwischen dem Parkplatz am Roten Turm und dem Marktplatz. Die Straße wird dafür jeweils ab dem späten Nachmittag ab Donnerstag gesperrt (der Verkehr wird umgeleitet, die Anwohner rund um den Hutplatz können ihre Häuser jeweils erreichen, eine Zufahrt wird ausgeschildert). 

Die Salazars und Gerald Haas sind aber stolz darauf, auch neue Stände nach Weinheim geholt zu haben. „Und dass die Mischung stimmt“, findet Juan Salazar. Zu kaufen gibt es auch Wohnaccessoires aus Holz, Kunsthandwerk aus Südafrika, kostbare Mineralien, die bekannten Ausstechformen. Natürlich jede Menge Süßigkeiten, ein Kinderkarussell ist aufgestellt, auf einer Bühne werden Darbietungen gezeigt (genaues Programm wird noch bekannt gegeben). Nicht zuletzt halten auch die Einzelhändler des Marktplatzes besondere Angebote und Aktionen vor. Und: Die Bundesgartenschau, die von April bis Oktober nächstes Jahres in Mannheim stattfindet, verkauft am Weihnachtsmarkt Jahres- und Dauerkarten. So werden sogar Frühlingsgefühle angeboten. Am abschließenden Sonntag, 18. Dezember, lädt die IG Marktplatz wieder zu einem gemeinsamen Weihnachtsliedersingen ein. Um 17 Uhr wird Oberbürgermeister Manuel Just eine Weihnachtsansprache halten. Der Weihnachtsmarkt öffnet donnerstags und freitags jeweils um 17 Uhr, an den Wochenenden jeweils um 13 Uhr und hat bis 21 Uhr geöffnet. 
Der Eintritt zum Weihnachtsmarkt ist ohne Eintritt und ohne Coronabeschränkungen möglich.

(Erstellt am 17. November 2022)

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