Weinheimer "Jahreszeiten" prämiert

Ambitionierte Projektidee wurde im Landeswettbewerb "Gemeinsam:Schaffen" ausgezeichnet - Volker Schneider und die Weststadt-Sänger federführend

Das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (Minister Peter Hauk MdL) schrieb im Frühjahr 2020 den Ideenwettbewerb "Gemeinsam:Schaffen" aus. Ziel ist die Stärkung des sozialen Miteinanders und der gesellschaftlichen Werte im Ländlichen Raum. Aus insgesamt 141 Einsendungen wurden jetzt von einer Jury 41 Projekte ausgewählt und mit Zuwendungen zwischen 3.555 und 30.000 Euro prämiert. Das Weinheimer Musicalprojekt "Jahreszeiten" erhielt die Höchstförderung von 30.000 Euro. Projektleiter Volker Schneider und GV 1955-Vorstandsmitglied Reinhold Eisenhauer nahmen die Auszeichnung im Rahmen einer Online-Veranstaltung in dieser Woche entgegen. Die „Weststadtsänger“ sind Träger des Weinheimer Projektes. Als Volker Schneider Weinheims Oberbürgermeister Manuel Just im Sommer seine Projektidee vortrug, sagte der OB spontan seine Unterstützung zu und begleitete den Projektantrag mit einem Empfehlungsschreiben. Hinter Schneider als Projektleiter, Ideengeber und Motor, Chorleiter, Pädagoge und Schulleiter steht als Projektträger der Gesangverein 1955 Weinheim, die "Weststadtsänger" mit ihrem Vorsitzenden Markus Gräber an der Spitze. Dieses Team war bereits vor 25 Jahren bei der Realisierung des äußerst erfolgreichen Musicalprojektes "GLASNOST" erfolgreich. Daran möchten sie nun anknüpfen, allerdings diesmal nicht mit einem Bühnenprojekt sondern mit einem Filmprojekt. Erneut ist das kongeniale Weinheimer Künstlerpaar Werner Wiegand (Text) und Fritz Metz (Musik) Erschaffer des Musicals mit dem Titel "Jahreszeiten".

Worum geht es? Die Handlung des Musicals ist eine dramatische Aufbereitung des menschlichen Lebens anhand der vier Jahreszeiten: Frühling-Kindheit; Sommer-Jugendzeit; Herbst-Erwachsenenzeit; Winter-Alter/Tod. In einem Workshop sollen Kinder und Jugendliche ihre Lebensvorstellungen einbringen, die dargestellten Lebensläufe sollen auf ihre Nachvollziehbarkeit für die junge Generation überprüft und gegebenenfalls überarbeitet und modernisiert werden. Die einzelnen Szenen spielen am Weinheimer Marktplatz sowie an Originalschauplätzen der Stadtteile im Ländlichen Raum: Sulzbach, Hohensachsen, Ritschweier, Heiligkreuz, Rippenweier, Oberflockenbach, Steinklingen und Wünschmichelbach. Gefilmt wird entweder an Originalschauplätzen, auf einer Bühne oder die Handlung wird theatralisch gelesen oder erzählt.

Ein Musical lebt von der Musik. Die Musikschule Badische Bergstraße wird deshalb Partner sein und ebenfalls mit Hilfe geeigneter Workshops für Kinder und Jugendliche aus den Grundschulen in den Stadtteilen die Lieder bearbeiten, passende Instrumentalplaybacks finden und entsprechend bebildern, so dass Bühnenbilder, Fotos und Filmszenen als Hintergrund entstehen. Zum Mitmachen eingeladen werden in Kürze von Projektleiter Volker Schneider Kinder, Jugendliche, Eltern, Erwachsene und Senioren aus Grundschulen und über die örtlichen Gesangvereine. In weiteren Workshops lernen die Interessierten das Filmen mit Kameras, Handys und Drohnen. Für alle diese Aktivitäten, die sich über zwei Jahre hinziehen, stehen erfahrene Coachs zur Verfügung: Manfred Maser, Jürgen Osuchowski, Joachim Goedelmann, Michael Gsell, Sven Holland, Jürgen Holzwarth, Alfred Speiser, Meinhard Wind - um nur einige zu nennen. Und das alles für die Teilnehmer zum Nulltarif! Die Projektanerkennung war der erste Schritt, jetzt will Volker Schneider weiter das Netzwerk knüpfen, die Ortsvorsteher, Grundschulleiter und Gesangvereinsvorsitzenden informieren und einbinden. Im Herbst 2022 soll ein Ergebnis zu sehen sein, das - so die Vision - in Richtung der Heimattage Baden-Württemberg 2025 in Weinheim weiterentwickelt werden könnte. Kinochef Alfred Speiser freut sich heute schon, das filmische Ergebnis in allen genannten Stadtteilen in open-air-Kinoaufführungen präsentieren zu können.

(Erstellt am 16. November 2020)

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