Wenn Hausbesitzer rot sehen

Stadt Weinheim fördert wieder Thermografie-Aufnahmen – Klimaschutzmanagerin empfiehlt Energieberatung

Mancher Hausbesitzer könnte rot sehen, wenn er die Ergebnisse der Thermografie-Bilder von seiner Immobilie betrachtet. Wie aber kommt das? Dabei werden mit Hilfe einer Wärmebildkamera Fotos gemacht, auf denen die Intensität der Infrarotstrahlung, die von einem Gebäude ausgeht, sichtbar gemacht wird. Auf den dadurch entstehenden Wärmebildern kann man die Oberflächentemperatur des Gebäudes sehen. Dadurch lassen sich zum Beispiel Wärmebrücken und Wärmeverluste aufdecken, undichte Fenster und Türen erkennen, Leckagen feststellen und die Ursachen für Schimmelbildung erkennen. Die warmen Stellen werden rot dargestellt.

Im Moment können sich die Weinheimer Immobilienbesitzer auf günstige Art und Weise an einer Thermografie-Aktion beteiligen. Die Stadt Weinheim fördert das Thermografie-Paket der AVR Energie GmbH mit einem Zuschuss von 50 Euro pro Immobilie. Eine Teilnahme kostet daher für Weinheimer nur 79 Euro anstatt 129 Euro. Das Angebot gilt sowohl für Privathäuser, als auch für Geschäftsgebäude. Die Resonanz sei schon im zurückliegenden Jahr sehr gut gewesen, berichten die AVR und die städtische Klimaschutzmanagerin Ute Timmermann. „Die Aufmerksamkeit für Themen des Klimaschutzes wächst“, freut sich Ute Timmermann. Umso erfreulicher: Anmelden können sich alle Hausbesitzer.

Das Thermografie-Paket beinhaltet sechs Bilder und einen Ergebnisbericht. Die Aufnahmen werden in den in den kalten Monaten Anfang 2022 durchgeführt, den Bericht erhalten die Auftraggeber drei bis vier Wochen danach. Ute Timmermann, Klimaschutz-Managerin der Stadt, empfiehlt eine Teilnahme ausdrücklich. Die Aufnahmen, so ihr Ansatz, können die Grundlage bilden für eine möglichst effiziente energetische Sanierung. Interessenten können das Thermografie-Paket mit Hilfe eines Formulars bestellen, das auf der Internetseite der Stadt Weinheim heruntergeladen werden kann (www.weinheim.de/foerderung). Hier finden sich auch nähere Informationen zur Vorgehensweise. Wer kein Internet nutzt, kann im Büro der Klimaschutzmanagerin ein Formular telefonisch anfordern unter 06201/ 82 409 (Frau Morr). Bei Fragen kann man sich an die Hotline der AVR Energie wenden: Telefon 07261 / 931-550.

Ute Timmermanns Rat: „Thermografie-Aufnahmen alleine reichen allerdings nicht. Die entdeckten Wärmeverluste sollten danach auch behoben werden. Je nach Umfang empfiehlt es sich, mit dem Ergebnisbericht der Thermografie-Aktion zur Energieberatung zu gehen.“
Die Energieberatung der Stadt Weinheim ist kostenlos und wird von der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg - Rhein-Neckar-Kreis (KliBA) durchgeführt. Weitere Informationen zu den Sprechstunden finden sich ebenfalls auf der Homepage der Stadt Weinheim (https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/energieberatung.html).

(Erstellt am 03. Dezember 2021)

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