„Operation am offenen Herzen gelungen“

Es war wie eine „Operation am offenen infrastrukturellen Herzen der Stadt“, wie Oberbürgermeister Manuel Just beschrieb, aber letztendlich eine erfolgreich verlaufene. Es gab einen große Anzahl an Ehrengästen, als am Freitag nach mehr als einjähriger Bauzeit die neue topmoderne Straßenbahnhaltestelle oberhalb des Hauptbahnhofs eingeweiht worden ist – allen voran kein Geringerer als Landes-Verkehrsminister Winfried Hermann.

Der Landespolitiker und OB Manuel Just, sowie Martin in der Beek, der Geschäftsführer der Rhein-Neckar-Verkehrsbetriebe rnv betonten unisono, dass die Fertigstellung der Haltestelle als Symbol stehe für den jetzt vollendeten Ausbau der rnv-Linie zwischen Mannheim und Heidelberg sowie entlang der Bergstraße. „Denn genau genommen setzen wir heute den Schluss-Stein an ein Projekt, das zu den in meinen Augen wichtigsten Mobilitäts-Verbesserungen unserer Region in den vergangenen Jahrzehnten gehört“, beschrieb Weinheims OB.

Denn nach einer langen – §und nicht weg zu diskutierenden schwierigen Bauphase“ feiere man die dazugehörige Gesamtmaßnahme, erklärte der Weinheimer Rathauschef. Just freute sich darüber, dass der Verkehrsminister mit seiner Teilnahme der Bedeutung dieses Projekts einen durchaus besonderen Ausdruck verliehen hat. „Wenn wir heute von modernen kommunalen Mobilitätskonzepten sprechen“, so der OB, „dann meinen wir nicht zuletzt die bestmögliche Verknüpfung der klimafreundlichen Verkehrsbeziehungen“. Die Menschen, ist er sich gewiss, werden nur dann vom Auto auf andere Beförderungsformen umsteigen, wenn sie den größtmöglichen Komfort und eine zeitliche Verlässlichkeit geboten bekommen. Dies berücksichtige man in der Weinheimer Verkehrsplanung sehr stark. Verkehrsminister Hermann bestätigte die Erfahrung des OB. Es werde künftig auf die bestmögliche Verknüpfung der Verkehre ankommen, betonte er. Weinheim sei mit der neuen Haltestelle ganz auf dem richtigen Weg. „Trotz enger Zusammenarbeit aller Beteiligten und stetiger Abstimmung war die Maßnahme sehr anspruchsvoll.“ räumt der Technische Geschäftsführer, Martin in der Beek, ein. „Das lag nicht zuletzt daran, dass insgesamt vier verschiedene Bauherren, aufwendige Arbeiten, extreme Temperaturen und das Wachsen der Maßnahme in der Bauphase die Situation erschwerten.“, ergänzt in der Beek weiter. „Uns war nach dieser Erkenntnis besonders wichtig, Auswirkungen auf das Weinheimer Weihnachtsgeschäft zu verhindern.“ sagt dazu Cristian Volz, Kaufmännischer Geschäftsführer der rnv GmbH. „Hierfür entwickelten wir gemeinsam mit der Stadt einen speziellen Bauzeitenplan und diverse Beschleunigungsmaßnahmen.“, so Volz weiter.
„Trotz allem haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und neben unserem Kerngeschäft dem Gleisbau auch einen sehr guten Straßenbau abliefert.“, fügt in der Beek hinzu.

Auf einer Länge von etwa 800 Metern wurden von August 2018 ein Jahr lang die Gleise samt Untergrund in der Ortdurchfahrt erneuert. Diese stammten noch aus den 80er-Jahren. Gleichzeitig erfolgte die Verlegung und der barrierefreie Ausbau der ehemaligen Haltestelle Luisenstraßen zur neuen Haltestelle Weinheim Hauptbahnhof. Hierfür musste die Verkehrsführung immer wieder geändert und mehrfach umgeleitet werden. Nicht zuletzt auch deswegen, weil am Nadelöhr Postknoten die alte Haltestelle Luisenstraße weiter westlich an die B3 gerückt und mittels Rampe als neue Haltstelle Hauptbahnhof Weinheim mit diesem verbunden wurde.

(Erstellt am 31. Januar 2020)

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