Fußgängerzone 2013

Fußgängerzone

2013 wurde der letzte Bauabschnitt der Fußgängerzone in ihrem heutigen Zustand fertiggestellt. Natursteinpflaster aus gesägten („Rollator-tauglichen“) großformatigen Steinen in rötlichem Granit ersetzt jetzt die alten wackligen Betonplatten; in einem im Bodenbelag differenziert gestalteten „Funktionsband“ sind Bäume, Bänke, Kinderspielpunkte und anderes Mobiliar angeordnet. Daneben wurde ein taktil erfassbares Band mit Rillenplatten verlegt, mit dem der Aktionsradius in der Innenstadt für blinde Menschen weiter vergrößert wird. Die Mastbeleuchtung der teilweise weniger als 8 m schmalen Hauptstraße wurde durch eine Hängebeleuchtung ersetzt. Ausnahme sind zwei Stelen im Bereich des Windeckplatzes.

Hauptstraße 2002

Umsetzungsschritte


Anfang der 1970er Jahre wurde der ca. 230 m lange Abschnitt der Hauptstraße zwischen Institutstraße und Grabengasse mit quadratischen Kiesbetonplatten und kleinformatigen Basalt-Querbänderungen erstmals als Fußgängerzone angelegt. Weil sich durch den Lkw-Lieferverkehr im Laufe der Zeit immer mehr Basaltsteine gelöst hatten, wurden diese Anfang der 90er Jahre durch Betonpflaster ersetzt. In diesem Zug erhielt die Fußgängerzone eine neue Beleuchtung und Bäume mit Rundbänken. Eine Erneuerung des Belags wurde aber mangels Finanzen immer wieder auf „später“ verschoben. 2001 wurden lediglich neue Bänke angeschafft sowie Pflanzkübel, um mehr Blumenpracht in die Fußgängerzone zu bringen.

Hauptstraße am Karlsberg vor der Weinheim Galerie


Die Erneuerung der Fußgängerzone wurde erst 2002 im Entwicklungskonzept Innenstadt beschlossen. 2006 lobte der Gemeinderat einen Ideenwettbewerb für die Umgestaltung der Fußgängerzone aus und stellte hierfür Finanzmittel im Haushalt bereit. Den Wettbewerb gewann die Arbeitsgemeinschaft Palm / Weber / Winkler; für den Bereich des Windeckgässchens bzw. der Anbindung zur "Schlossbergterrasse" erhielt die Arbeitsgemeinschaft Görtz / Pianezzola / Freitag den Zuschlag (mehr hierzu unter Windeckplatz mit Fußgängersteg).

2006 entschied sich ein Investor, auf dem brach liegenden Grundstück des ehemaligen Kaufhauses „Birkenmeier“ ein neues Einkaufszentrums mit ca. 10.000 m² Verkaufsfläche zu bauen – die heutige Weinheim-Galerie. Bedingung war die Sperrung der Hauptstraße für den Kfz-Verkehr: Damals fuhren in den Spitzenstunden noch ca. 300 Kfz durch den ca. 70 m langen Abschnitt der Hauptstraße zwischen Bahnhofstraße und Institutstraße. Deshalb wurde im Bebauungsplan für den Bereich "Südlich des Dürreplatzes und Hauptstraße" dieser Bereich als Fußgängerzone ausgewiesen und 2009 als erster Bauabschnitt gemäß den Plänen des Architekten Palm umgestaltet.

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