Maßnahmenbündel für mehr KiTa-Plätze

Weinheim wächst – und bekommt immer mehr Kinder. Mit dieser Situation hat sich am Mittwoch der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt beschäftigt.

Wie das Bildungsamt in einem Bericht über den aktuellen Stand der KiTa-Bedarfsplanung erklärt, treffen alle Prognosen einer „biregio-Studie“ zu, nach der die Zahl der KiTa-Kinder in Weinheim zumindest bis ins Jahr 2026 kontinuierlich steigt: Von derzeit rund 1580 Plätze auf rund 1700 Plätze. Vor allem wird mit dem Zuzug von Familien gerechnet, die Kinder haben oder welche wollen.
Das erfordert kurz- und mittelfristig von der Stadt ein ganzes Maßnahmenbündel, um den Bedarf abzudecken. Für die Gremien hat das Bildungsamt dieses Bündel schon mal geschnürt.
Der Beirat hat am Mittwoch intensiv die einzelnen Vorschläge diskutiert. Am 4. Juli soll der Gemeinderat in öffentlicher Sitzung (ab 16 Uhr) die Maßnahmen auf den Weg bringen und die Stadtverwaltung mit der weiteren Verfolgung der Ideen beauftragen. In diese Richtung gehen jedenfalls die Vorschläge aus dem Ausschuss.
Kurz vor der Sitzung wurde mitgeteilt, dass die Evangelische Kirchengemeinde nun doch am Markusturm eine viergruppige Einrichtung bauen will. Die Gesamtkosten betragen 4,24 Millionen Euro, fast drei Millionen davon bezahlt die Stadt als Förderung. Aber das würde in der Weststadt eine deutliche Erleichterung bringen. Die Beirats-Mitglieder begrüßten diese Entwicklung. Aber es sollen weitere Optionen geprüft werden.
Unter anderem geht es darum, mit der TSG 1862 Weinheim darüber zu verhandeln, ob die Sport-Kita „Seppl’s Herberge“ bis mindestens zum Kindergartenjahr 2027/2028 weitergeführt werden kann.
Im Neubaugebiet Allmendäcker soll eine KiTa geplant werden. Ebenso soll ein Neubau des Kindergartens Waid ab 2024 ins Auge gefasst werden. Außerdem soll die Realisierung weiterer Kindergarten- und Krippengruppen an den Standorten Bürgerpark, Kuhweid und Freiburger/Karlsruher Straße geprüft werden und dem Gemeinderat im Herbst 2020 zur Entscheidung vorzulegen.
Desweiteren sollte geprüft werden, die Schulgebäude Albert-Schweitzer-Grundschule und Johann-Sebastian-Bach-Schule als vorübergehende Kindergartenstandorte ab 2021/2022 zu nutzen. Diese Standorte sollten nach bisheriger Planung eigentlich einer Wohnbebauung weichen.
Vom Ortschaftsrat Rippenweier kam der Antrag, einen aktuellen Engpass mit einer Waldgruppe zu lösen, dafür könnte ein Bauwagen genutzt werden. Es sei für die Dorfgemeinschaft wichtig, dass alle Kinder in Rippenweier auch in die KiTa gehen können. Ohne eine Ergänzung müssten sieben Kinder in Oberflockenbach oder in Hohensachsen in die KiTa gehen.

(Erstellt am 20. November 2019)

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