An Pfingsten klappern wieder die Mühlen

Es ist ein Kleinod an der Bergstraße, im Odenwald und in der Metropolregion Rhein-Neckar: Das Sechs-Mühlen-Tal des Odenwaldflüsschens Weschnitz, das die große badische Kreisstadt Weinheim und die südhessische Gemeinde Birkenau miteinander verbindet.

Auf einer Strecke von rund anderthalb Kilometer liegen – wie Perlen an einer Kette – sechs historische Mühlen am rauschenden Bach. Ihre Räder klappern teilweise noch, aber sie werden ganz unterschiedlich genutzt: Als Hotel-Restaurant, als Möbelhaus, als Kreativbüro-Gebäude, als Technik-Museum und sogar zur Wasserstromerzeugung – es ist also spannend, was im Sechs-Mühlen-Tal gerade vor sich geht.
Alle Neuigkeiten und sämtliche historische wie technische Details aus Jahrhunderten
Mühlengeschichte können die Besucher des bundesweiten „Mühlentages“ erfahren, der traditionell am Pfingstmontag stattfindet, diesmal also am 20. Mai.  Da wird das Sechs-Mühlen-Tal zu einer Art Freilichtmuseum mit fließendem Wasser.
Es ist eine plätschernde Zeitreise - durch das wild romantische Sechs-Mühlen-Tal auf den Spuren der früheren Müller, die man wegen ihren Wohlstandes mitunter sogar „Wasser-Barone“ nannte.
Drei öffentliche Führung werden am Pfingstmontag angeboten: Die erste um 12 Uhr mit Treffpunkt am Hotel Fuchssche Mühle. Dabei erfahren die Besucher Wissenswertes über Historie und Technik, sie sehen eine Kaplan-Turbine und erfahren viel über die Herstellung von Strom aus Wasserkraft sowie über die Historie der Mühlen im Tal und ihre früheren Besitzer. Die Führung dauert etwa zweieinhalb Stunden und eine Teilnahme kostet 8 Euro pro Person.
Um 14 Uhr und um 16 Uhr bietet dann Armin Krichbaum zwei geführte Besichtigungen seiner Ölmühle an. Es ist eine Reise durch die Zeit, durch die Industriegeschichte, die so oft durch geografische und geologische Bedingungen beeinflusst war. In der alten Mühle ist die Zeitreise besonders spannend, weil sie epochale Entwicklungen vereint: damals die Herstellung von Öl zur Aufrechterhaltung der Versorgung der Menschen mit gehaltvollen Lebensmitteln, mittlerweile von nachhaltiger Energie aus Wasserkraft.
Bei einer exklusiven Führung durch die Untere Fuchssche Mühle taucht der Besucher ein in die faszinierende Welt der Mehl- und Ölherstellung von früher. Der heutige Mühlenbesitzer Armin Krichbaum ist ein Nachfahre der Müllerfamilie und kann noch aus eigener Anschauung berichten – vom Mühlrad, das klapperte am rauschenden Bach und die Ölmühle antrieb.
Ein besonderes Highlight ist der noch einzige in Deutschland vorhandene Kollergang der Öl-Mühle von 1927 mit einem Deutz-Dieselmotor, den es nur hier zu sehen gibt. Krichbaum erklärt außerdem noch mehr über die historische Wasserkraftanlage (Gleitstrom) im einzigen Gewölbe sowie den Wasserbau im idyllischen Weschnitztal.
Diese Führungen dauern etwa eine Stunde, eine Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.
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