Ein lange verschwiegenes Thema

Es sind 13 Menschen. Männer, die fern der Heimat gestorben sind. Sie waren geschunden an Geist und Seele. Sie wurden damals ohne viel Mitgefühl begraben – und beinahe wieder vergessen. Sie waren Zwangsarbeiter, die in den Jahren zwischen 1940 und 1945 in Weinheim eingesetzt wurden und starben.

Dank der Bürgerstiftung Weinheim und eines Neigungskurses Geschichte des Werner-Heisenberg-Gymnasiums wird jetzt auf dem Weinheimer Hauptfriedhof an die Zwangsarbeiter erinnert. Eine Tafel beschreibt die Geschichte der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg und das Schicksal der in Weinheim begrabenen Männer. Die Tafel wurde jetzt anlässlich des Volkstrauertages eingeweiht. Erster Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner dankte all jenen, die daran mitgewirkt haben – allen voran Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, die sich im Neigungskurs Geschichte mit ihrem Lehrer Konrad Fink des Themas angenommen haben, aber auch das Stadtarchiv, demVerband Deutsche Kriegsgräberfürsorge und der Bürgerstiftung Weinheim, die zusammen mit der Stadt und mit Unterstützung von privaten Spendern die Infotafel auch finanziert hat.
Dr. Adalbert Knapp erinnerte für die Bürgerstiftung noch einmal daran, wie lange es nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte, bis auch in Deutschland die Ausbeutung der Zwangsarbeiter thematisiert wurde. In Weinheim sei es 1987 die Friedensinitiative gewesen, die erstmals öffentlich darauf aufmerksam machte. 2017 entstand dann die Idee für die Gedenktafel, die nun Wirklichkeit geworden ist.
Weitere Infos gibt es durch Scannen des QR-Codes und auf der Internetseite der Bürgerstiftung unter dem Kurzlink: https://bit.ly/3UQTyuX

(Erstellt am 19. November 2022)

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