„Eine gute Lösung für alle“

Die Grundstückserlöse sind verlockend, aber die Kinderbetreuung hat zunächst Priorität – da hat der Weinheimer Gemeinderat am Mittwoch ein deutliches Signal gesetzt.

Die  Stadt hat eine Lösung gefunden, den bevorstehenden Engpass bei den KiTa-Plätzen zu beenden. Dass es in den nächsten fünf bis zehn Jahren in Weinheim mehr Kinder als KiTa-Plätze gibt, wird in den Gremien der Stadt schon ein paar Monate diskutiert; mehrere Lösungen, darunter Neubauten, waren im Gespräch. Jetzt haben das Bildungsamt und das Amt für Stadtentwicklung gemeinsam eine Lösung gefunden, die nach dem Kinder- und Jugendbeirat in der vergangenen Woche und  dem Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung (ATUS) nun auch dem Gemeinderat gefallen hat.
Die Lösung liegt in der vorübergehenden Nutzung einiger Gebäude der Johann-Sebastian-Bach-Schule, die im Sanierungsgebiet „Westlich Hauptbahnhof“ liegt. Wenn die Förderschule im Sommer 2021 gemeinsam mit der Albert-Schweitzer-Grundschule in das neue Schulzentrum West umzieht, könnte die Immobilie zumindest für einen Zeitraum von acht bis zehn Jahren eine fünfgruppige KiTa beherbergen. Das entspricht etwa 100 Kindern und würde das Problem lösen. Ermittelt wurde dafür ein Sanierungsaufwand von rund 800 000 Euro. Im Vergleich dazu wäre ein Neubau dieser Größe ein Projekt von mehreren Millionen Euro.
Wermutstropfen dabei: Eigentlich war vorgesehen, das Areal im Zuge einer Konversion im Sanierungsgebiet möglichst bald als Wohngebiet zu vermarkten. Schließlich braucht die Stadt Geld; unter anderem, um das neue Schulzentrum am anderen Ende der Weststadt zu finanzieren. Denn dabei handelt es sich um eine Investition von rund 25 Millionen Euro. Auf die Erlöse muss die Stadt nun ein paar Jahre warten.
Im ATUS ging es auch darum, ob eine Verwertung des Bauhofgeländes, das ebenso im Sanierungsgebiet liegt, vorstellbar ist. Der Bauhof müsste dann in ein anderes Stadtgebiet verlegt werden. Die Verwaltung hält eine Wohnbebauung auf dem Gelände des früheren Schlachthofes – dem aktuellen Bauhofstandort – aber nur in Teilen für sinnvoll. Grundsätzlich soll der Bauhof dort bleiben, wo er ist – aber vielleicht ein bisschen Fläche abgeben.

(Erstellt am 22. Juli 2020)

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