Pragmatische Lösung für soziales Bauen

Es ist eine pragmatische Lösung, mit der schnell und günstig gebaut werden kann, um soziales Bauen und Wohnen in Weinheim zu ermöglichen: Der Weinheimer Ausschuss für Technik und Umwelt hat in seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause am Mittwochabend eine Änderung des Bebauungsplanes für das Neubaugebiet „Allmendäcker“ in Gang gesetzt. Ziel der Änderung ist es, dass die vier Mehrfamilienhäuser bis zu einem Meter höher werden dürfen als ursprünglich vorgesehen.

Grund für die Anpassung ist der Umstand, dass sich das Höhenniveau der Straßen im Zuge der Erschließung verändert hat. Ohne eine Planänderung hätten die Investoren ihre Erdgeschosse unterhalb des Straßenniveaus bauen müssen. Das erschien aber allen Beteiligten als unpraktisch und unwirtschaftlich. So einigte sich die Stadt mit den Investoren auf diese Lösung des Problems: eine Änderung des Bebauungsplanes. Jetzt dürfen die Gebäude bis zu einem Meter höher werden – und auf Straßenniveau stehen.
 
Im Ausschuss wurde dieser Kompromiss sehr begrüßt – und mit einem Aufstellungsbeschluss besiegelt. Jetzt kann es mit dem sozialen Bauen in den Allmendäckern schnell weitergehen. Denn alle sind sich einig: Die Umsetzung des sozialen Wohnungsbaus sollte keinen Aufschub erfahren. Die Investoren hatten im Vorfeld der Sitzung schon erklärt, dass sie diesen Weg mitgehen.
 
Oberbürgermeister Manuel Just hatte eingangs der Diskussion den Hintergrund der Entscheidung und die Motivation der Stadt erklärt. Nachdem klar geworden war, dass sich das Straßenniveau im Gebiet „Allmendäcker“ aus technischen Gründen verändert hat, hatte man im Rathaus verschiedene Varianten durchgespielt. Ein Beharren auf der ursprünglichen Gebäudehöhe war keine Option, denn möglicherweise wären die Investoren abgesprungen. Eine Befreiung vom Bebauungsplan wäre nur für Einzelfälle vorstellbar gewesen.
Mit der Variante Bebauungsplanänderung könne man die städtebauliche Idee ansich aber wie vorgesehen umsetzen – auch ohne wesentlichen zeitlichen Verlust, so der OB.
 
Die Schulen liegen der Stadt weiterhin am Herzen: Eine Auftragsvergabe für die Erneuerung der Kunststoffsportanlage an der Dietrich-Bonhoeffer-Schule in Höhe von rund 100 000 Euro erteilte der Ausschuss für Technik und Umwelt. In die Sanierung fällt die 100-Meter-Bahn, die Sprunggrube mit Anlaufbahn und das Gymnastikfeld. Wie Barbara Bechtold von der Grünflächenabteilung der Stadt mitteilte, wird in absehbarer Zeit auch das Mini-Fußballfeld auf der Wiese der Schule renoviert.
 
Zuvor hatte der Hauptausschuss einstimmig für die Neuanschaffung einer Kehrmaschine für den Baubetriebshof gestimmt. Es handelt sich dabei um eine Kleinkehrmaschine für die Straßen in der Innenstadt. Die alte Kehrmaschine ist zwar erst sechs Jahre alt, hat aber 4300 Betriebsstunden auf dem Buckel. Der Verschleiß und die Reparaturkosten häufen sich. Weil man mit langen Lieferzeiten rechnet, will das Tiefbauamt jetzt bald bestellen, obwohl die alte Maschine noch ein paar Monate im Betrieb bleiben wird. Die neue Maschine kostet rund 140 000 Euro. Die Anschaffung ist im Haushalt abgedeckt.
Im Ausschuss war man sich einig, dass eine funktionsfähige Straßenreinigung wichtig ist für die Lebensqualität der Menschen in der Stadt und auch für die Außenwirkung eines sauberen Stadtbildes. „Die Sauberkeit in der Stadt sollte uns das wert sein“, findet auch Oberbürgermeister Manuel Just.
 

(Erstellt am 14. September 2022)

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