Stadt Weinheim modernisiert den Bevölkerungsschutz – Sirenen wurden digitalisiert

Generalprobe am Freitag, den 12. Juli, gegen 18 Uhr

In den letzten Wochen hat die Stadt Weinheim 28 Sirenen im Stadtgebiet modernisiert und auf digitale Alarmierung umgestellt. Mit einer Investition von 65.000 Euro wird der Bevölkerungsschutz verbessert und Fehlalarme, wie im vergangenen Jahr, sollen verhindert werden. Die Modernisierung war notwendig, da die analogen Funkfrequenzen im Sommer abgeschaltet werden.
Am Freitag, den 12. Juli, findet um 18 Uhr eine Generalprobe statt. Diese erfolgt im Rahmen der Hauptübung der Freiwilligen Feuerwehr Hemsbach. Der Alarm wird gleichzeitig auch in Weinheim und Laudenbach getestet, um Missverständnisse zu vermeiden. Bürgerinnen und Bürger sollten sich auf das Signal einstellen und die Verhaltensregeln im Ernstfall kennen.
Die Sirenen in Weinheim, die seit über 60 Jahren auf den Dächern thronen, erhielten eine digitale Aufrüstung und sind nun technisch auf dem neuesten Stand. Die Sirenen selbst mussten nicht ausgetauscht werden; lediglich die analoge Steuerungseinheit wurde digitalisiert. Diese Maßnahme war erforderlich, da das Regierungspräsidium Karlsruhe über das Landratsamt Rhein-Neckar mitteilte, dass der Rückbau der analogen Gleichwellensysteme 2024 startet und die Abschaltung des bisherigen Funkkanals für den Sommer vorgesehen ist.
Die Umrüstung auf die digitale Alarmierung bringt mehrere Vorteile mit sich. Die Alarmierung ist nun schneller und sicherer, was im Juni des vergangenen Jahres nicht der Fall war, als es zu einer unbekannten Sirenenauslösung kam. Trotz intensiver Untersuchungen konnte die Ursache nicht geklärt werden. Mit der neuen digitalen Technik sind Störungen durch externe Quellen ausgeschlossen.
In Weinheim gibt es insgesamt 28 Sirenen, die im Stadtgebiet und in den Ortsteilen verteilt sind. Sie befinden sich überwiegend auf öffentlichen Gebäuden, einige wenige auf Privatgelände. Einmal jährlich werden die Sirenen von einer Fachfirma gewartet und gereinigt, um ihre Funktionsfähigkeit sicherzustellen. Angesichts des Wachstums der Stadt und der besseren Isolierung moderner Gebäude muss in Zukunft über weitere Sirenenstandorte nachgedacht werden.
Die Stadt setzt parallel zur Sirenenwarnung auch auf Warn-Apps, das Internet und klassische Medien wie das Radio, um die Bevölkerung im Notfall zu informieren. Sirenen bleiben jedoch ein unverzichtbares Mittel, um auch Menschen ohne Zugang zu modernen Kommunikationsmitteln zu erreichen.
Der Sirenenalarm signalisiert nicht nur eine Gefahr für die Bevölkerung, sondern auch für die Feuerwehrangehörigen, die sich dann ins Feuerwehrhaus begeben müssen. Bei einem Notfall kann die Feuerwehr Weinheim über die integrierte Leitstelle des Rhein-Neckar-Kreises in Ladenburg die Sirenen auslösen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt online den „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“ zur Verfügung.
 
 

(Erstellt am 05. Juli 2024)

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