Sanierung Mannheimer Straße beginnt

Die Wohnblöcke an der Mannheimer Straße liegen der Stadt am Herzen - städtebaulich, weil sie als markante Gebäude des frühen 20. Jahrhunderts durchaus eine Visitenkarte am Eingang zur City werden sollen. Aber auch, weil darin günstiges Wohnen in städtischem Wohnraum möglich sein soll.

Der Gemeinderat hat im vergangenen Jahr den Grundsatzbeschluss zur Sanierung getroffen, jetzt  steht  das erste große Vergabepaket an, wenn die gemeinderätlichen Gremien erstmals nach der Sommerpause öffentlich in der Stadthalle 
tagen.
Ab 18 Uhr soll im ATUS das erste Vergabepaket zur Sanierung des Mehrfamilienhauses Mannheimer Straße 14 bis 20 beschlossen werden, das Aufträge in Höhe von knapp 1,8 Millionen Euro umfasst. Unter anderem geht es um Abbrucharbeiten (rund 208 404 Euro), Rohbauarbeiten (328 768 Euro), Ddeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten (169 558 Euro), Zimmerer- und Holzbauarbeiten (118 487 Euro), Abwasser-, Wasser-, Gas- und Lufttechnische Anlagen (436 418 Euro), Wärmeversorgungsanlagen (214 111 Euro), Elektroarbeiten (191 643 Euro) und Gerüstarbeiten (112 602 Euro). Mit der Planung der Sanierung des markanten Wohngebäudes an der Mannheimer Straße ist das Architekturbüro Weber & Partner beauftragt.

Außerdem geht es um die Vergabe von Aufträgen für den Ersatzneubau der Straßenüberführungen am Sportplatz Sulzbach (Am Magd-acker) über den Neugraben. Die Arbeiten sollen laut Sitzungsvorlage schon ab dem 21. September beginnen. Die Erd-, Beton- und Stahlbetonarbeiten sowie die Bauwerksabdichtung und die Geländer- und Asphaltarbeiten belaufen sich auf 241 647 Euro. Ähnlich sieht es mit der Straßenüberführung Zufahrt Pumpwerk Ofling über den Landgraben aus. Die Angebotssumme liegt bei 240 704 Euro.
Projekt „Blühende Bergstraße“

Nach dem ATUS ist ab 19 Uhr der Hauptausschuss dran. Dort gibt es nur einen Tagesordnungspunkt: die Vergabe des Dienstleistungsauftrags zur Betreuung und Umsetzung des Projektes „Blühende Bergstraße“ in Weinheim und in den weiteren Projektgemeinden Hemsbach, Laudenbach, Hirschberg, Schriesheim und Dossenheim. Insgesamt geht es um einen Auftrag in Höhe von 333 200 Euro für die nächsten vier Jahre. Die Stadt Weinheim tritt dabei in Vorleistung. Die Kosten werden aber von den sechs beteiligten Gemeinden zu gleichen Teilen getragen. Somit bleibt am Ende ein Anteil von 55 333 Euro für den gesamten Zeitraum beziehungsweise 13 833 Euro pro Jahr.

(Erstellt am 15. September 2020)

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