
Weinheim Mobil
Mit dem nachhaltigen Mobilitätsplan liegt Weinheim ein strategischer Handlungsrahmen für die Zukunft der Mobilität vor
Anlass für die Erstellung des nachhaltigen Mobilitätsplans der Stadt Weinheim waren die Ergebnisse aus dem Prozess der Weinheimer Zukunftswerkstatt, der zum städtebaulichen Rahmenplan führte. In diesem Prozess nahm das Thema Mobilität eine besondere Rolle ein. Bereits damals wurde klar: Die Mobilität der Zukunft erfordert eine umfassende und fachlich fundierte Planung. Unmittelbar an die Zukunftswerkstatt schloss sich daher die Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans Weinheim 2040 an. Auch im Klimaschutzkonzept wurde die Erstellung dieses Plans als zentrale Maßnahme verankert.
Im Laufe des Prozesses wurden in vielen Punkten die Erkenntnisse aus der Zukunftswerkstatt bestätigt, aber auch deutlich vertieft und um wichtige Anhaltspunkte für eine gelingende Umsetzung ergänzt.
Durch die guten Erfahrungen mit den Beteiligungsformaten im Rahmen der Zukunftswerkstatt wurde ein ähnlich stark auf Bürgerbeteiligung ausgerichtetes Vorgehen auch für die Erstellung des Mobilitätsplans als zielführend angesehen. Zusammen mit den weiteren Erkenntnissen aus der Zukunftswerkstatt ist der nachhaltige Mobilitätsplan Weinheim 2040 ein Plan, der…
… alle Verkehrsträger integriert betrachtet.
… eine langfristige Vision und einen klaren Umsetzungsplan hat.
… auch die Wechselwirkungen mit dem Umland betrachtet.
… die aktuelle und zukünftige Leistungsfähigkeit des Mobilitätssystems bewertet.
… die Bürgerinnen und Bürger sowie Interessengruppen einbezieht.

Damit entspricht der Weinheimer Mobilitätsplan den Leitlinien und Kriterien, die für einen sogenannten „Sustainable Urban Mobility Plan (SUMP)“ bestehen. Vom Bundesministerium für Verkehr wurde der Mobilitätsplan gemäß der SUMP-Leitlinien gefördert. Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg fördert den Plan zusätzlich als Aktionsplan. So werden ca. 80% der Gesamtkosten von Bund und Land getragen. Dies schafft eine hervorragende Grundlage für weitergehende Fördermöglichkeiten in der Maßnahmenumsetzung.
Die Stadt Weinheim konnte für den Planungsprozess das Fachbüro R+T für die verkehrsplanerische Bearbeitung gewinnen und das Unternehmen „Wer denkt was“ für die Begleitung und Durchführung des Kommunikations- und Beteiligungsprozesses.
So geht es weiter!
Im Rahmen der Beteiligung und Erarbeitung des Mobilitätsplans haben sich zahlreiche Schwerpunktthemen aus den Maßnahmenpaketen herauskristallisiert. Einige Maßnahmen befinden sich bereits in der Planung und Umsetzung. Dazu gehören u.a. die Radschnellverbindung (von Mannheim über Viernheim nach Weinheim) und auch die Neugestaltung der Sommergasse. Im Rahmen des Umbaus fand der Fußverkehr eine besondere Beachtung. Mit der Einrichtung eines bereits geplanten Kreisverkehrs an der Viernheimer Straße / Händelstraße werden Verkehrsfluss und Verkehrssicherheit erhöht und die Leistungsfähigkeit verbessert.
Für die Umsetzung der weiteren Maßnahmen sind die Machbarkeiten zu prüfen und, wo erforderlich, konkrete Planungen zu erstellen.
Wesentliche räumliche und inhaltliche Schwerpunkte für die erste Phase der Umsetzung sind:
Maßnahmen Innenstadt – Parkraummanagement, Cityrouten, Verkehr rund um den Markplatz, Bahnhofstraße im Bereich Dürreplatz
Drehscheibe Händelknoten – Barrierefreier Ausbau der Haltestelle, Radschnellverbindung, Umgestaltung Knotenpunkt Händelstraße/Mannheimer Straße, Radverkehrsführung Mannheimer Straße, Erreichbarkeit des Multzentrums
Optimierung der Ampelschaltungen
Verbesserungen Stadtbusverkehr inkl. Verbesserung der Anbindung der Ortsteile im Rahmen der Neuausschreibung
Kurzfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit mit Schwerpunkt auf Schulwege und Radverkehr
Hier ist der nachhaltige Mobilitätsplan in der Kurzfassung als Download verfügbar. (10,2 MB)
Hier ist der nachhaltige Mobilitätsplan in der Langfassung als Download verfügbar. (6,6 MB)
Anlagen zum Mobilitätsplan:
Plandarstellungen (16,2 MB)
Maßnahmensteckbriefe (4,4 MB)
Vertiefung Fußverkehr (639 KB)
Vertiefung Radverkehr (4,3 MB)
Plandarstellungen zur Vertiefung Radverkehr (12,3 MB)
Umsetzungskonzept (137 KB)
Übersicht Indikatoren (123 KB)





