Der duftende Garten
Tipps aus dem Weinheimer Heilkräutergarten am Sonntag, 7. Juni – Öffentliche Führung ab 11 Uhr
Keine Pflanze auf der Welt steht dermaßen als Synonym für betörende Düfte wie die Rose. Kein Wunder, dass ihre Blüten seit jeher auch als Ingredienzien gelten, für alles, was duftet: Rosenwasser, Rosenseife, Rosensalbe – ja sogar ein Rosensalz gibt es. Wie man das alles herstellt, dazu kann man Sonntag, 7 Juni, im Weinheimer Heilkräutergarten bei der Weinheimer Kräuterfee Astrid Eichelroth wertvolle Tipps bekommen. Dann lädt die Leiterin des kleinen Gartens wieder zu einer Heilkräuterführung, wie jeden ersten Sonntag im Monat jeweils um 11 Uhr. Die Führungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Dabei sein genügt. Der Juni ist ein dynamischer Monat im beschaulichen Garten unterm Blauen Hut. Der Lavendel steht kurz vor der Blüte, die Rosen duften, Kräuter entfalten ihre Kraft. Astrid Eichelroth erklärt Anwendung und Wirkung der Heilpflanzen wie dem „Natternkopf“ im Lungen-Erkältungsbeet oder dem so genannten „Mutternkraut“, das gegen Migräne wirkt, ebenso wie die rot blühende Spornblume, deren Wurzel ein Baldriangewächs mit beruhigender Wirkung ist. Ähnlich wie die Blätter der Weinraute, die bei Frauenbeschwerden Linderung verschaffen. Aus den großen Blättern der Acantus-Pflanze kann man Umschläge bei Schürfwunden auflegen. Und auch über die Wirkung der „Katzenminze“ kann Astrid Eichelroth berichten – Sonntag, 11 Uhr.
