Ein Plädoyer für Mut und eigene Wege
„Der Club der toten Dichter“ kommt am 18. Dezember in die Weinheimer Stadthalle – Bewegendes Schauspiel über Freundschaft, Freiheit und die Kraft der Worte
„Carpe Diem – Nutze den Tag!“ Kaum ein Satz steht so sehr für den Mut, eigene Wege zu gehen, wie dieser. Am Freitag, 18. Dezember, um 19.30 Uhr kommt mit „Der Club der toten Dichter“ eine der bekanntesten Geschichten über Selbstbestimmung, Freundschaft und die Kraft der Literatur auf die Bühne der Weinheimer Stadthalle. Das Kulturbüro der Stadt Weinheim lädt damit zum Abschluss des Kulturjahres zu einem bewegenden Theaterabend ein.Tradition, Ehre, Disziplin und Exzellenz – das sind die vier Grundprinzipien der traditionsreichen Welton Academy, einem streng geführten Jungeninternat. Hier bestimmen Regeln, Leistungsdruck und die Erwartungen der Eltern den Alltag der Schüler. Doch als der neue Englischlehrer John Keating seinen Dienst antritt, gerät die scheinbar festgefügte Ordnung ins Wanken. Mit ungewöhnlichen Unterrichtsmethoden, Leidenschaft für die Poesie und einem ganz eigenen Blick auf das Leben ermutigt er seine Schüler, selbstständig zu denken, ihre Träume ernst zu nehmen und den Mut zu entwickeln, ihren eigenen Weg zu gehen.Besonders der junge Neil lässt sich von Keatings Begeisterung anstecken. Als er erfährt, dass sein Lehrer einst Mitglied eines geheimen Literaturzirkels namens „Club der toten Dichter“ war, beschließt er kurzerhand, diesen gemeinsam mit seinen Mitschülern wieder aufleben zu lassen. Die nächtlichen Treffen werden für die Jugendlichen zu einem Ort der Freiheit, der Freundschaft und der Selbstentdeckung. Doch ihr wachsender Wunsch nach Unabhängigkeit stößt zunehmend auf Widerstand.Vielen dürfte die Geschichte durch den gleichnamigen Kinofilm von 1989 mit Robin Williams in der Rolle des außergewöhnlichen Lehrers John Keating bekannt sein. Die Bühnenfassung von Tom Schulman, der bereits das Drehbuch zum Film schrieb, bringt die zeitlose Botschaft nun auf die Theaterbühne. Die Inszenierung des Altonaer Theaters und der Hamburger Kammerspiele mit Tobias Dürr, Johan Richter, Celio-Silvestre Tamele und weiteren Darstellern erzählt von jugendlichem Idealismus, gesellschaftlichen Erwartungen und der Frage, wie viel Mut es braucht, seinen eigenen Überzeugungen treu zu bleiben.Dabei ist „Der Club der toten Dichter“ weit mehr als eine Geschichte über eine ungewöhnliche Schulklasse. Das Schauspiel berührt Fragen, die bis heute aktuell sind: Wie viel Freiheit braucht ein Mensch, um sich zu entfalten? Wie wichtig ist es, seinen eigenen Träumen zu folgen? Und welche Kraft können Worte entfalten, wenn sie Menschen dazu bringen, die Welt mit anderen Augen zu sehen?Die Aufführung beginnt am Freitag, 18. Dezember, um 19.30 Uhr in der Stadthalle, Birkenauer Talstraße 1. Eintrittskarten kosten je nach Kategorie und Ermäßigung zwischen 13,50 und 27 Euro und sind bei der Tourist-Information Weinheim, beim Kartenshop DiesbachMedien, an allen Reservix-Vorverkaufsstellen sowie online unter www.reservix.de erhältlich.Für Inhaberinnen und Inhaber des Kulturpasses steht im Rahmen des Kulturparketts ein begrenztes Kontingent kostenfreier Eintrittskarten zur Verfügung.
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