Mehr Wohnraum in der Stadt
Innenverdichtung statt Flächenverbrauch, um Wohnraum zu gewinnen. Das ist in Weinheim schon lange eine Maxime. Mit der Sitzung des Ausschusses für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung ist die kommunale Stadtplanung diesem Ziel wieder ein Stück näher gekommen
Es geht um Schaffung neuen Wohnraums durch Konversionen früher gewerblicher Nutzungen; einmal um ein früheres Hotel in Schlossparknähe. Desweiteren um das Areal des Aroma-Supermarktes in der Nordstadt in Nachbarschaft zur Stadthalle.
Bei diesem Bebauungsplan für die „Johannisstraße“ sollen auf einer Fläche von fast 0,3 Hektar vier mehrgeschossige Wohngebäude entstehen. Der ATUS hat im Zuge des Planverfahrens nun den Offenlagebeschluss gefasst.
Desweiterem geht es um den Bauantrag eines Investors in der Lützelsachsener Straße. Dort sollen anstatt des früheren Hotel Masthoff nun ein Mehrfamilienhaus mit sieben Wohneinheiten gebaut werden, samt Tiefgarage. „Durch die Umnutzung des bisherigen
Hotelgebäudes wird das bestehende Gebäude sinnvoll weiterentwickelt und ein Beitrag zur Innenentwicklung sowie zur Schaffung von Wohnraum im Bestand geleistet“, so lautet die Einschätzung des Amtes für Stadtentwicklung an das Gremium. Die Einschätzung lautet: „Das geplante Gebäude fügt sich dabei maßstäblich und gestalterisch harmonisch in die Umgebung ein.“
Wie dieses Projekt in der Lützelsachsener Straße steht auch ein Neubau in der Mozartstraße im Kontext zum so genannten Bau-Turbo, der für Bauherren das Bauen erleichtert.
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