Spannende Wege zur Industriekultur
„Kultur beginnt nicht erst da, wo Arbeit und Alltag aufhören“. Auch in der Zwei-Burgen-Stadt gibt es Industriekultur zu entdecken. Der weit gefasste Kultur-Begriff lässt Raum zur Reflektion von Bau- und Wohnkultur, Unternehmens-, Arbeiter- und Werbekultur.
Dafür den Blick zu schärfen, laden Andrea Rößler und Silvia Wagner vom Stadtarchiv Weinheim und Jürgen Herrmann vom Verein Rhein-Neckar-Industriekultur (RNIK) zu einem besonderen Kulturspaziergang am Sonntag, 16. August, ein. Treffpunkt und Start zum dem etwa zweieinhalbstündigen Rundgang ist um 9 Uhr vor dem Hauptbahnhof.
Der Weg führt vorbei an historischen Orten der Weinheimer Industriegeschichte wie Badenia/Naturin, Gewehrschäftefabrik Friedrich, Wasserturm am Bahnhof, Freudenberg, Lederfabrik Hirsch, Gummifabrik, Bürgerbrauerei und Wohnanlagen in der Nordstadt.
Historische Fotos und Pläne verdeutlichen und erklären manche Entwicklungen aus der Vergangenheit zur Gegenwart. Ausgangspunkt sind vorhandene Gebäude und ihre Geschichte mit Bauherren, Architekten, Unternehmern und Arbeitern. Ihre Lebenswelten sollen erkennbar werden, ire Ideen, Planungen, Produkte, Sorgen, Erfolge und Niederlagen.
Bei der Führung können die Gebäude nur von der Straße aus bestaunt werden, keine Innenbesichtigungen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher nur möglich mit Anmeldung auf der Seite https://www.rhein-neckar-industriekultur.de/termine und Bestätigung. Die Teilnahmegebühr beträgt 10 Euro.

