Mobilitätsplan ist auf dem Weg
Der Nachhaltige Mobilitätsplan 2040 für Weinheim ist jetzt auch kommunalpolitisch auf den Weg gebracht. Der Ausschuss für Technik, Umwelt und Stadtentwicklung hat am Mittwoch eine einstimmige Empfehlung an den Gemeinderat ausgesprochen, den Plan als Konzept zu beschließen sowie ein Umsetzungskonzept fortzuschreiben.
Der Gemeinderat soll in seiner Sitzung am 23. September dann endgültig Grünes Licht geben für das umfangreiche Planwerk. Oberbürgermeister Michael Möslang hatte in seiner ersten großen Sitzung eines gemeinderätlichen Gremiums den Mobilitätsplan erneut als „Kompass“ der Verkehrsplanung für die nächsten 15 Jahren bezeichnet.
In der ATUS-Sitzung wurde positiv erwähnt, dass der Plan im Zuge einer breit aufgestellten Bürgerbeteiligung entwickelt worden ist. Er sei nun eine „strategische Richtschnur“ für die Umsetzung weiterer Maßnahmen. Der Plan beinhaltet etwa 120 Maßnahmen, die in fast 30 Pakete gebündelt werden können. Es geht unter anderem in ersten Schritten um eine verbesserte Ampelschaltung und der Beseitigung von Gefahrenstellen.
Sven-Patrick Marx, der Leiter des Amtes für Stadtentwicklung, betonte, dass der Plan auch ein wichtiges Werkzeug sei, um künftig staatliche Förderung bei der Umsetzung von Projekten beantragen zu können. Denn nun müsse der „Schritt von der Vision zur Umsetzung“ erfolgen. OB Möslang verhehlte nicht, dass sich der Gemeinderat für eine Umsetzung der Maßnahmen auch vor dem Hintergrund der „Förderkulisse“ mit Personalfragen befassen müsse.
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