Rückenwind für neue Kita Waid
Die Betreuung und frühe Bildung von Kindern hat in Weinheim eine hohe Priorität. Das hat wieder einmal eine Debatte im Ausschuss für Technik, Umwelt- und Stadtentwicklung am Mittwochabend gezeigt, in der dieser Ausschuss ein klares Bekenntnis ablegte zu einem Neubau des Kindergartens Waid im kleinen Weststadt-Stadtteil „Waid“.
Die alte Kita Waid im Hammerweg ist rund 60 Jahre alt, das Gebäude steht auf unsicherem Untergrund, hat Setzrisse und ist nicht mehr sanierungsfähig. Der ATUS empfahl dem Gemeinderat, das Weinheimer Amt für Immobilienwirtschaft mit der weiteren Planung eines Neubaus zu beauftragen. Die Kita soll auch Kinder aus dem Neubaugebiet „Allmendäcker“ aufnehmen. Wie Oberbürgermeister Michael Möslang eingangs betonte, ist die Kita auch ein Treffpunkt der IG Waid und eine Art Ortsteilmittelpunkt.
Betreut werden rund 40 Kinder in zwei Gruppen. Ein Neubau der Kita wird im Moment auf rund 6,2 Millionen Euro geschätzt, Baubeginn könnte nach fortschreitender Planung im Herbst 2028 sein. Bis zum Bezug eines Neubaus auf demselben Areal wird die Kita in einem Provisorium in der Nähe untergebracht.
Eine Machbarkeitsstudie hat verschiedene Möglichkeiten für einen Neubau untersucht. Die von Verwaltung und Politik favorisierte Variante sieht einen eingeschossigen, knapp 1000 Quadratmeter großen Neubau vor. Die ebenerdige Lösung soll eine kindgerechte und barrierefreie Nutzung ermöglichen. Zwei prägende Großbäume könnten erhalten und in das Konzept integriert werden. Auch Räumlichkeiten für die IG Waid sollen mit einem separaten Zugang berücksichtigt werden.
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