Mehr Komfort bis der Bus kommt
Sie sind höher, stabiler, das Dach bietet mehr Schutz vor Regen und Sonne, einige von ihnen sind auch ökologisch begrünt, spenden Schatten und frische Luft: Mit neuen Wartehäuschen an den barrierefreien Bushaltestellen im gesamten Stadtgebiet macht die Stadt im Moment die Nutzung der Stadtbuslinien attraktiver.
Im Laufe der letzten beiden Jahre wurden 17 Haltestellen bereits barrierefrei ausgebaut. Der Ausbau barrierefreier Haltestellen wird vom Land Baden-Württemberg mit Mitteln aus dem Landesverkehrsfinanzierungsgesetz gefördert.
Im Moment werden gerade in der Weststadt in der Blumenstraße die neuen Wartehäuschen installiert, außerdem am Schlosspark und an der Friedrichschule sowie im Odenwald in Steinklingen und an der Haltestelle „Lindenhof“. In den nächsten Monaten folgen sukzessive weitere.
Allerdings sind die räumlichen und technischen Voraussetzungen für die neuen Häuschen nicht überall gegeben. Denn der Einbau ist keine Kleinigkeit: Die Montage setzt sich aus mehreren Einzelkomponenten zusammen, beschreibt Jessica Funder vom Infrastrukturmanagement im Amt für Verkehrsanlagen und Grünflächen der Stadt.
Die Fundamente müssen freigelegt werden, nach dem Aufstellen der Konstruktion wird die Beleuchtung installiert, teilweise ist eine Ertüchtigung der elektrischen Zuleitungen erforderlich.
Sie beschreibt: „Die Vorteile dieser Maßnahme liegen insbesondere in einem verbesserten Witterungsschutz für die Fahrgäste, einer höheren Aufenthaltsqualität, einem gesteigerten Fahrgastkomfort sowie einer insgesamt attraktiveren und nutzerfreundlicheren Gestaltung der Haltestellenanlagen.“
