Wo der Atlantik den Alltag bestimmt

Weinheimer Literaturfestival: Harald Hammel und Stefan Schnebelt nehmen ihr Publikum am 23. Oktober mit auf die westirischen Inseln
Eine Seilbahn über den Atlantik. Gin aus Seetang. Eine winzige Kochschule auf einer abgelegenen Insel. Und Menschen, die dort bleiben wollen, wo andere längst fortgezogen sind. Auf den Inseln vor der irischen Westküste ist vieles anders. Das Leben ist rau, die Natur überwältigend, die Gemeinschaft oft überlebenswichtig. Wer hier lebt, braucht Ideen, Mut und eine gehörige Portion Eigensinn.Von dieser besonderen Welt erzählen der Schweizer Autor Harald Hammel und der deutsche Fotograf Stefan Schnebelt am Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathauses. Im Rahmen des Weinheimer Literaturfestivals stellen sie ihr Buch „Entrückt – Vom Leben auf westirischen Inseln“ vor. Eine Reise in Wort und Bild zu außergewöhnlichen Menschen am Rand Europas.Die beiden Reisenden entdecken nicht nur kuriose Geschichten. Sie zeigen auch, wie erfinderisch die Inselbewohner sind, wenn es um ihre Zukunft geht. Hammel und Schnebelt erzählen von Menschen, die ihre Heimat lieben, ihre Eigenständigkeit bewahren und zugleich neue Wege suchen. Dabei entstehen eindrucksvolle Porträts einer Lebenswelt, die vielen fremd erscheint und doch von ganz aktuellen Fragen geprägt ist.Die Veranstaltung beginnt am Freitag, 23. Oktober, um 19 Uhr im Bürgersaal des Alten Rathauses in Weinheim. Dazu passt am selben Abend und am selben Ort: Sara Pütter aus ihrem Buch „Wasser, Felsen, Wut“, eine Reise durch die Wildnis von British Columbia- Karten gibt es über Reservix sowie im Kartenshop der DiesbachMedien. Komplettes Programm auf www.literaturfestival-weinheim.de