NEU: Job Central informiert in neuer Broschüre über seine Angebote

Als Teil der Weinheimer Bildungskette verfolgt Job Central seit Beginn das gemeinsame Ziel, dass "kein Kind und Jugendlicher verloren gehen darf". Aufgrund zunehmender multipler Problemlagen der Jugendlichen, wurden im Laufe der Jahre die Angebote erweitert und neue Projekte initiiert. Damit alle Interessierten sich ein umfassendes Bild über die Arbeit und Angebote von Job Central machen können, wurde nun eine neue Broschüre aufgelegt. Darin werden sehr zeitgemäß die Aufgaben der Jugendberufshilfe beschrieben, die Grundsätze der Arbeit dargelegt, die verschiedenen Aufgabenfelder dargestellt sowie Ziele und Wirkungen der Projekte sichtbar gemacht. Anhand von Fallgeschichten und Zitaten von Jugendlichen und Lehrkräften kann man nachlesen, wie Jugendliche erfolgreich ihre individuellen Herausforderungen gemeistert haben. Darüber hinaus gibt es einen Überblick zu Netzwerkpartnern und Kooperationsbeziehungen. Ebenso werden die Aufgaben der kommunalen Koordinierung und der Weinheimer Bildungskette skizziert. Ein Ausblick auf die Herausforderungen macht am Ende deutlich, dass man bei allem Engagement noch lange nicht am Ziel ist.
Broschüre Job Central (2,7 MB)

Droht durch die Coronakrise eine Ausbildungskrise? RÜM initiiert Artikelserie

Jugendliche, Eltern und Lehrer*innen sind verunsichert: Macht es Sinn, sich in der Coronakrise zu bewerben? Gibt es überhaupt Ausbildungsstellen? Wie agieren die Unternehmen? Wo gibt es Hilfen? Diese und weitere Fragen nimmt eine 4-teilige Artikelserie der Regionalzeitung "Weinheimer Nachrichten" auf und zeichnet ein differenziertes Bild. Initiiert und unterstützt wurde die Serie vom Koordinierungsbüro des Regionalen Übergangsmanagements (RÜM).
Damit will es für die Risiken sensibilisieren, zum Handeln ermutigen und nicht zuletzt in Richtung der politischen Entscheidungsträger in der Kommune wie im Land adressieren, wie unverzichtbar die "freiwillige Leistung" des Übergangsmanagements Schule-Arbeitswelt ist. Das wird immer wichtiger angesichts massiver kommunaler Haushaltskrisen.
Artikel 1 (1,1 MB)_Koordinierungsbüro
Artikel 2 (1,2 MB)_AA/IHK/HWK
Artikel 3 (1,3 MB)_Unternehmen
Artikel 4 (1,2 MB)_Job Central

NEU: YOUmatter-Magazin#1 für Weinheimer Schüler*innen

"Corona macht kreativ und setzt ungeahnte Kräfte frei!" Das gilt auch im sowieso schon quirligen und gut vernetzten Weinheim. Innerhalb kürzester Zeit haben die Weinheimer Schulen, Jugendhilfe- und Bildungskettenakteure unter Federführung von Sven Holland von den Weinheimer Jugendmedien das neue Schüler*innen-Magazin#1 entwickelt und produziert. Das print-Magazin geht jetzt an alle Weinheimer Schüler*innen der Klassenstufen 5-9. So halten die Schulen und ihre außerschulischen Partner Kontakt zu den Schüler*innen, auch zu denen, die nicht oder selten online sind. Acht der insgesamt 32 Magazin-Seiten wurden individuell von den Schulen gestaltet. Dort finden sich Grüße und Beiträge ihrer Lehrer*innen, Schulsozialarbeiter*innen, Schulsprecher*innen sowie Beiträge der Schülerzeitungsredaktion oder Einblicke ins heruntergefahrene Schulleben (z.B. Neues von den Schultieren). So gibt es in Wirklichkeit 6 verschiedene Magazine mit gemeinsamen redaktionellen Beiträgen wie Stadt-News, Grußwort und Fotostory vom Oberbürgermeister, "Corona - einfach erklärt", News vom Jugendgemeinderat und der lokalen Fridays for Future-Gruppe, Ehrenamt in Weinheim, Lieblingsorte, zu den Online-Angeboten von VHS, Musikschule und Stadtbibliothek, Fitness- und Freizeittipps, Comics, Rätsel u.v.m.
Gut eingebunden sind darin medienpädagogische Beiträge zu Fake News und Coding, Infos zur Erreichbarkeit und zu Hilfen im Bereich Kinder- und Jugendschutz, Stadtjugendring, Jugendberufshilfe/Job Central, Bildungsbüro Weinheim etc.
Magazin#1 ist aber nicht nur nützlich. Es ist bunt, frisch und toll gestaltet, macht Spaß und animiert mit Tipps, Links und Ideen vielfach zum Mitmachen - digital wie analog. Ein rundum gelungenes Projekt, das das Weinheim-Netzwerk da auf die Beine gestellt hat. Ein besonderer Dank geht hier an die Weinheimer Jugendmedien für Idee, Initiative und ganz viel Engagement. Damit ist die Weinheimer Jugendmarke YOUmatter, neben ihrer App, jetzt auch als Print erlebbar.
Link zum Magazin#1

FAG Digitalisierung und Bildung: "Corona-Austausch" der Weinheimer Initiative

Schon vor Corona wurde "Digitalisierung und Bildung" viel diskutiert: Wie müssen sich Lerninhalte und Lernformen verändern, um veränderten Kompetenzanforderungen aus einer zunehmend digitalisierten Arbeits- und Lebenswelt gerecht zu werden, diesen Transformationsprozess aktiv mitzugestalten und die Teilhabe aller jungen Menschen und ihren Familien zu sichern?
Diese Fragen werden nicht nur in der Bildungsregion Weinheim beraten. Auch in überregionalen Netzwerken stehen wir dazu im Austausch. Eine wichtige Adresse für uns ist hier die Fach-AG "Digitalisierung und Bildung" der bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative, die aktuell von Dr. S. Felger vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf moderiert wird. Coronabedingt traf sich die Fach-AG am 05.05.2020 erstmals zu einem aktuellen "Corona-Online-Austausch".
Zusammenfassung zum Corona-Austausch (701 KB)

Corona-Krise, Ausbildungsnot und Kommunale Koordinierung - Erklärung der Weinheimer Initiative

"Als Folge der Corona-Krise droht 2020 und in den Folgejahren eine neue Ausbildungsnot, und dies vor dem Hintergrund einer schon vorher sinkenden Anzahl betrieblicher Ausbildungsplätze. Die Folgen für die Betroffenen, die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt wären dramatisch.
Die neue Ausbildungsnot wird die Kommunen in besonderer Weise herausfordern. Kommunale Bildungskoordinierung und Lokale Verantwortungsgemeinschaft sind erprobte Praxis. Sie zu nutzen und ihre Aufmerksamkeit auf die drohende Berufsnot zu richten: Das ist das Gebot der Stunde, trotz der erwarteten äußerst schwierigen finanziellen Lage der Kommunen. Alle Maßnahmen zur Vermeidung und Abmilderung müssen einschließen, die kommunale Handlungsfähigkeit in diesem Feld zu sichern." So leitet die bundesweit aktive Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative ihre aktuelle Erklärung ein.
An gleicher Stelle finden sich unter dem Stichwort "Kommunale Koordinierung im Corona-Modus" praktische Beispiele dazu, wie die kommunalen Koordinierungsstellen und ihre Netzwerke (Lokale Verantwortungsgemeinschaften) vor Ort auf die Corona-Krise reagieren.

Projekt "Arbeitswelt im Wandel 2" auf halber Strecke von Corona ausgebremst

Mit dem Projektauftakt im Besucherzentrum des Unternehmens Freudenberg waren die Schüler*innen und Lehrer*innen der Klasse 9a der Friedrich Realschule mit Rektor Daniel Besier und ihre Projektpartner am 12. Februar 2020 mit viel Elan in die diesjährige Runde des Arbeitswelt-Projekts gestartet. Kurz darauf folgte ein Workshop im Truck expedition d von Südwest Metall, den die Schule für ihre Klassen organisiert hatte. Vielfältige Anwendungskontexte und Herausforderungen der digitalen Arbeitswelt wurden hier sichtbar und unmittelbar erlebbar, dank gut vorbereiteter Aufgabenstellungen, viel Praxisbezug und Ausprobieren. Das begeisterte nicht nur technikafine Schüler*innen.
Zwei Wochen später ging es dann erneut für zwei Tage zur Firma Freudenberg, dem diesjährigen Unternehmenspartner des Projekts. Zunächst bauten die Schüler*innen, angeleitet von Freudenberg-Azubis, als typische handwerkliche Übungsaufgabe ein Windspiel. Beim gemeinsamen Arbeiten in der Ausbildungswerkstatt und in den Pausen kamen Schüler*innen und Azubis ins Gespräch. Sie lernten nicht nur das Ausbildungszentrum kennen, sondern auch viel über die Ausbildung, Verhaltens- und Umgangsregeln in einem Großbetrieb. Schon damals begrüßten Herr Schüttler und Herr Dr. Kuntz die Gäste ohne Händeschütteln und mit dem deutlichen Hinweis auf verschärfte Hygieneregeln zur Corona-Prävention. Sorgfältiges Händewaschen sei Pflicht, hieß es. Das machte Eindruck, ohne dass wir damals ahnten, wie sehr der Coronavirus bald unser gesamtes Leben bestimmen würde.
Per Video dokumentiert wurde der Projekttag von Sven Holland und seinem Mitarbeiter von den Weinheimer Jugendmedien. Sie sind - wie beim Pilotprojekt im Vorjahr mit dem Unternehmen Naturin Viscofan - die medienpädagogischen Projektpartner. Sie leiten, zusammen mit den Lehrkräften, die Interview-, Recherche- und Videoarbeiten der Schüler*innen an, stellen die technische Ausrüstung und Know How bereit und helfen jederzeit mit Rat und Tat. - Die Schüler*innen erarbeiten im Projekt ihre eigene digitale Reportage zum Thema "Arbeitswelt im Wandel/Digitalisierung", die dann online gestellt wird. Recherchen, Interviews, Reflexionen und Videoarbeiten dafür standen im Mittelpunkt des nächsten Projekttags im Betrieb. Die Schüler*innen befragten Azubis und erfahrene Fachkräfte ausgewählter Berufe zu ihren Arbeitsaufgaben, zu geforderten Kompetenzen und Ausbildungswegen sowie zu den Veränderungen infolge der Digitalisierung. Alle Interviews wurden gefilmt. So entstand vor Ort und vorbereitend im Unterricht eine Fülle an Video- und Textmaterial. Daraus sollte an drei weiteren schulischen Projekttagen das digitale Produkt erarbeitet werden. Doch es kam anders: Am 17. März kam auch in Baden-Württemberg die Schulschließung wegen Corona. Tatsächlich war unser Projekt die letzte Besuchergruppe, die im Freudenberg-Ausbildungszentrum empfangen wurde. Unmittelbar danach griff ein striktes Zugangsreglement im Unternehmen.
Ob es noch gelingt, unser Arbeitsweltprojekt mit den Schüler*innen geordnet (not)abzuschließen, ist mehr als ungewiss. Die Projektgruppe wird das beraten.
Zunächst wird im Mai der Präsenzunterricht für (Vor-)Abgangsklassen an den Schulen wieder vorsichtig anlaufen. Dabei liegt der Fokus ganz klar auf Corona-Prävention und Prüfungsvorbereitung. Das Kultusministerium teilt mit: "Die Mitwirkung außerschulischer Partner am Schulbetrieb ist bis Schuljahresende ausgeschlossen".
"Damit entfallen nicht nur die geordnete Fertigstellung des Produkts und die gemeinsame Projektreflexion, sondern auch die geplante Abschlussveranstaltung mit Präsentation der Schüler*innen vor großem Publikum (inkl. Oberbürgermeister) beim Unternehmen Freudenberg und ihre Projektvorstellung am Freudenberg-Stand beim Weinheimer Ausbildungs- und Studientag (WHAT). Beides war für Mai 2020 geplant. Das ist jammerschade, aber leider nicht zu ändern", erklärt Frau Dr. Felger vom städtischen Koordinierungsbüro. Die kommunale Koordinierung am Übergang Schule-Beruf hatte das Projekt - wie im Vorjahr - mitinitiiert sowie fachlich, organisatorisch und finanziell unterstützt.

Bessere Betriebspraktika, transparente Praktikumszeiten

"Der für März 2020 geplante 5. Dialog-Workshop fiel zwar dem Coronavirus und dem Social Distancing zum Opfer, die Arbeiten für noch bessere Schülerpraktika im Betrieb laufen aber weiter", so fasst Dr. Susanne Felger vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf den aktuellen Stand im Weinheimer Dialog Schule-Wirtschaft zusammen. Natürlich hoffen die Bündnis-Unternehmen wie die Schulen, bald wieder persönlich in regen Austausch und Kooperation gehen zu können. Bis es soweit ist, wird die Zeit genutzt: Weinheimer Schulen, Unternehmen und Koordinierungsbüro erarbeiten aktuell eine Sammlung mit Arbeitsmaterialien zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Betriebspraktika, sozusagen aus der Praxis für die Praxis. Das Koordinierungsbüro sammelt und sichtet und stellt die Materialien den Dialog-Teilnehmer*innen zur Verfügung. "Die Einblicke in die Arbeit anderer Schulen bzw. Unternehmen fördern den kollegialen Austausch und regen an, das eigene Vorgehen zu reflektieren und ggf. weiterzuentwickeln. Im nächsten Schritt wollen wir gemeinsam beraten, welche Materialien bzw. Verfahren wir empfehlen. Das sollte im nächsten Workshop passieren - also nach Corona", so hofft Felger.
Parallel dazu hatte das Koordinierungsbüro in den letzten Monaten die von den Schulen für Schuljahr 2020/21 geplanten Praktikumszeiten erfragt und bei den Unternehmen erhoben, welche Praktikumszeiten für sie günstig bzw. ungünstig sind. Zudem wurde erhoben, welche Schülergruppen (Schulformen) ins Praktikum gehen und wie viele Praktikumstage dafür gebraucht werden. Ziel ist es, das Praktikumsgeschehen quantitativ wie zeitlich transparenter zu machen. Diese Erhebung versteht sich als Service des Koordinierungsbüros. Er soll es den Schulen untereinander sowie Schulen und Unternehmen leichter machen, Praktikumsspitzen zu erkennen und zu entzerren, indem Praktikumszeiten und Zugangsverfahren besser aufeinander abgestimmt werden.

„Integration durch Bildung“: Verbund der Weinheimer Bildungsakteure erarbeitet Gesamtüberblick. Arbeit am Integrationskonzept der Stadt Weinheim gibt Impulse

Was leisten die mit der Stadt verbundenen Weinheimer Bildungsakteure in der Bildungsregion Weinheim für die Integration zugewanderter Kinder/Jugendlicher und ihrer Familien sowie insgesamt für eine integrative Stadtgesellschaft? Das ist die Ausgangsfrage zum Erarbeiten einer breit angelegten Übersicht über Angebote, Strategien und Entwicklungsperspektiven, die der Kooperationsverbund Weinheimer Bildungsakteure im Juli 2019 dem Internationalen Ausschuss der Stadt vorgelegt hat. Die Entwurfsfassung umfasst nicht nur thematisch relevante Bildungsketten-Projekte, sondern auch die Angebote der Volkshochschule, der Musikschule, der Stadtbibliothek und des Stadtjugendrings und stellt damit erstmals die Breite Weinheimer Aktivitäten zu „Integration durch Bildung“ dar. Ziele sind eine bessere Angebotstransparenz, Strategieabstimmung, Kooperation der Bildungsakteure sowie Transparenz gegenüber den politischen Entscheidern. Der Impuls dafür entstand im Rahmen der Arbeiten am Integrationskonzept für die Stadt Weinheim. Das Integrationskonzept ist als beteiligungsorientierter Entwicklungsprozess angelegt und passt damit sehr gut zur Strategie der Bildungsregion Weinheim.

Pilotprojekt: Schüler*innen erkunden die Arbeitswelt im Wandel

Die Arbeitswelt verändert sich ständig: Neue Produkte, Herstellungsverfahren und Organisationsformen werden entwickelt, um besser und günstiger zu produzieren.  Digitalisierung und Automatisierung beschleunigen diesen Prozess. Doch was heißt das für die arbeitenden Menschen, für ihre Berufsanforderungen? Und was bedeutet das für junge Menschen, die bald in die Arbeitswelt einsteigen werden? Damit hat sich die Klasse 9a der Friedrich Realschule im Juni/Juli 2019 in einem mehrwöchigen Projekt intensiv beschäftigt. Unterstützt von ihren Lehrer*innen und Medienpädagog*innen haben sie dazu am Beispiel des Unternehmens Naturin Viscofan (Lebensmittelproduktion/Chemie) Interviews geführt, sich die Produktion angesehen und recherchiert. Ihre Ergebnisse haben sie in einem multimedialen Produkt dokumentiert und zum Projektabschluss vor rund 60 Gästen präsentiert.
Das Pilotprojekt "AiW - Arbeitswelt im Wandel" thematisiert explizit die aktuelle, durch Digitalisierung getriebene Arbeitsweltveränderung; es verbindet die schulischen Bildungsziele Berufsorientierung und digitale Medienbildung (s. Bildungspläne BW); es arbeitet projektförmig und produktorientiert und entwickelt neue Kooperationen zwischen Schule und Wirtschaft.
Die Idee dazu entstand im Dialog Schule-Wirtschaft. Aufgegriffen und zum Projekt entwickelt wurde sie vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf zusammen mit der Friedrich Realschule, den Weinheimer Jugendmedien und Unternehmen aus dem Ausbildungsbündnis.
Link zum Projektergebnis
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Praktikumsqualität verbessern: Dialog Schule-Wirtschaft gibt wichtige Impulse

Betriebspraktika für Schüler*innen sind in fast allen Schulformen unverzichtbare Elemente der Berufsorientierung. Trotz gut eingespielter Praxis gibt es dabei ständig neue Herausforderungen und Verbesserungsbedarfe. Um diese zu analysieren, Erfahrungen und Erwartungen auszutauschen und gemeinsam Verbesserungen zu entwickeln, trafen sich im Juli 2019 gut 20 Schul- und Unternehmensvertreter*innen zum 3. Workshop Dialog Schule-Wirtschaft Weinheim. Gesprächsthemen waren: Die Vorbereitung der Schüler*innen in der Schule, die Praktikumsqualität im Betrieb, die Kommunikation zwischen den Partnern sowie Transparenz/Abstimmung von Praktikumszeiten. Wegen der zentralen Bedeutung der Praktika für beide Seiten und vieler konkreter Verbesserungsideen, wird der begonnene Arbeitsprozess im kommenden Schuljahr fortgesetzt.
Konzipiert und moderiert wurde der Arbeitsprozess vom städtischen Koordinierungsbüro Übergang Schule-Beruf und dem Ausbildungsbündnis. Gastgeber war das Unternehmen DiesbachMedien, Gründungs- und Vorstandsmitglied von "Zweiburgentalente - Weinheimer Bündnis Ausbildung".
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Messe „Weinheimer Ausbildungs- und Studientag 2019“ gut besucht

Am 05. Juni 2019 fand die fünfte Auflage des WHAT in der Stadthalle und in Trägerschaft des "Weinheimer Bündnisses für Ausbildung" statt. Rund 1200 Schüler*innen aller allgemeinbildenden und beruflichen Schulformen informierten sich an den Ständen von 65 Ausstellern. Damit war die regionale Messe, die erstmals als Ausbildungs- und Studientag firmierte, seitens der Unternehmen und Hochschulen komplett ausgebucht.
Alle wichtigen Informationen zu den Berufen, Unternehmen bzw. Hochschulen der Aussteller finden junge Besucher*innen, Eltern und Lehrer*innen ganzjährig in der Weinheimer Jugend-App YOUmatter.
Presse (2 MB)

Lern-Praxis-Werkstatt: Projekt verzeichnet erste Erfolge

Seit August 2018  besteht die Lern-Praxis-Werkstatt  für Weinheim und den nördlichen Rhein-Neckar-Kreis  und verzeichnet jetzt die ersten Erfolge.  62 Teilnehmer*innen wurden seitdem individuell innerhalb fester wöchentlicher Module wie Holzwerkstatt, Fahrradwerkstatt, Nähwerkstatt, EDV- und Deutschkurse sowie in der Berufswegeplanung und dem Angebot "Leben in Deutschland" unterstützt. Dabei werden Ziele wie beispielsweise sprachliche Verbesserungen, Tagesstruktur, Gemeinschaft, Selbstwirksamkeit und Entwicklung von Perspektiven verfolgt. Ein Teilnehmer konnte so mittlerweile in eine Ausbildung vermittelt werden, 3 Teilnehmer absolvieren ein Praktikum und bewerben sich um eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle und ein weiterer Teilnehmer nimmt an einer von der Arbeitsagentur geförderten Fortbildung teil.
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Angebot (405 KB)
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Das Weinheimer Bündnis Ausbildung bilanziert sein 3. Jahr: viele erfolgreiche Aktivitäten

Das Weinheimer Bündnis Ausbildung blickte bei seiner 3. Mitgliederversammlung  auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück und bestätigte den Vorstand auch für die nächsten 2 Jahre.
Der Weinheimer Ausbildungstag WHAT ist und bleibt ein zentraler Schwerpunkt in der Arbeit des Bündnisses. Neu in diesem Jahr ist, dass sich die Messe, die ursprünglich als eine "Lehrstellenbörse" begann, nun auch an Gymnasien und Hochschulen richtet. Deshalb bekommt der WHAT ein neues Logo und firmiert als "Weinheimer Ausbildungs- und Studientag".
Daneben gibt es weitere Aktivitäten: branchenübergreifende überbetriebliche Azubi-Schulungen, die Weiterführung des Dialogs "Schule-Wirtschaft" zur besseren Kooperation von Weinheimer Schulen und Unternehmen, der Neubau der Internetseite sowie die Weiterentwicklung der Strategie zur Mitgliedergewinnung. Vor allem aus den Branchen Gesundheit und Soziales wünschen sich die Zweiburgentalente noch weitere Mitstreiter. Neue Mitglieder in 2018 wurden die Firma Sanitär Hill, der internationale Verlag Wiley VCH und das Autohaus Ebert.
Zu den Projekten, die vom Ausbildungsbündnis untersützt wurden, gehört auch die neue Lern-Praxis-Werkstatt in Werkräumen der Firma Naturin Viscofan, ein gemeinsames Projekt von Stadt Weinheim und Rhein-Neckar-Kreis in Trägerschaft von Job Central. Dort können junge Menschen ohne hierzulande anerkannten Schulabschluss (v.a. junge Geflüchtete) niederschwellig erste Erfahrungen mit einem strukturierten Arbeitsalltag machen, um einen ersten Schritt in Richtung Ausbildungsfähigkeit zu gehen.

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Koordinierungsbüro
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Dürrestr. 2
69469 Weinheim

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