Familiendrama mit Biss
Tragikomisches Schauspiel über Erbe, Rivalität und die sieben Todsünden
Mit „Die Vodkagespräche“ erwartet das Publikum ein intensives Schauspiel zwischen Tragik und schwarzem Humor. Am 25. April 2026 bringt die Produktion mit den renommierten Schauspielerinnen Karoline Eichhorn und Catrin Striebeck eine ebenso berührende wie schonungslose Geschichte auf die Bühne.
Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Edda und Freya, die nach der Beerdigung ihres Vaters in der alten Familienvilla aufeinandertreffen. Was zunächst als stiller Abschied beginnt, entwickelt sich schnell zu einem emotional aufgeladenen Abend voller Geständnisse, Rivalität und verdrängter Wahrheiten. Die Begegnung in dem von Erinnerungen geprägten Haus wird zur Zerreißprobe, bei der nicht nur das Erbe, sondern auch das bürgerliche Selbstbild der Familie zerbricht.
Begleitet von reichlich Vodka entfaltet sich ein intensives Kammerspiel, in dem die sieben Todsünden – Hochmut, Geiz, Wollust, Zorn, Völlerei, Neid und Faulheit – auf eindringliche Weise lebendig werden. Zwischen bissigen Dialogen, familiären Konflikten und überraschend komischen Momenten entsteht ein Abend, der gleichermaßen unterhält wie zum Nachdenken anregt.
Das Stück basiert auf einer Vorlage von Arne Donny Nielson und verbindet tiefgründige Themen mit pointierter Inszenierung. Es zeigt eindrucksvoll, wie dünn die Grenze zwischen Nähe und Abgrund innerhalb einer Familie sein kann.
Die Aufführung von „Die Vodkagespräche“ findet am Samstag, den 25. April 2026, um 19:30 Uhr in der Stadthalle Weinheim statt.
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