Gerberbachviertel

Am Gerberbach stand vom 16. bis 19. Jahrhundert ein Gerberhaus neben dem anderen. Im Schutze der Stadtmauer fanden die Gerber alles, was sie zur Ausübung ihres Handwerkes brauchten. Im Hause der Büdingers fanden vermutlich auch Zunftversammlungen statt. Nur die Rotgerber, die die Häute von Kuh, Kalb und Ochsen gerbten, durften in die Zunft. Den Weißgerbern, die Hirsch, Reh, Ziege, Lamm und Schaf verarbeiteten war diese Zunft nicht zugänglich.
Die Häuser in der Quergasse, Gerbergasse und Münzgasse waren Arbeitshäuser mit offenen Laubengängen zu den Werkstätten. Mit Eimern entnahmen die Gerber aus dem Grundelbach das benötigte Wasser. Erst ab 1681 durften sie mit einer direkten Zuleitung ihre Gruben bewässern.   
Das Gerberbachviertel wirkt heute mit seinen winkligen Gassen und alten Fachwerkhäusern sehr malerisch. In diesem am Bach gelegenen Viertel sind noch heute zahlreiche ehemalige Gerberhäuser und Gerberwerkstätten zu sehen.
Informationen zur Gerberführung

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Mi., Sa. 10.00 - 14.00 Uhr
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